OP - Management

Best Practice – 2.Platz in Deutschland

Foto vom OP Team mit Leiter J. Gruber

Unser OP-Management - Beispielhaftes Vorbild: Im Ranking des regelmäßig durchgeführten OP-Barometers belegte das Klinikum St. Elisabeth im Jahr 2017 den 2. Platz von 30 Kliniken. Ein Anlass für das ZDF, ein zweites Mal nach dem Dreh 2012 eine Reportage über unser Straubinger Klinikum auszusenden.

Das OP-Barometer wird regelmäßig von dem renommierten Professor Thomas Busse aus Frankfurt ausgewertet. Aufgrund der guten strukturellen Umsetzung hat sich der Buchautor entschieden, mit unserem Klinikum eine Schulungs-DVD für alle Krankenhäuser Deutschlands zu produzieren. Titel: „OP-Management Best Practice“. Seit 2008 wird das Klinikum von Prof. Thomas Busse wissenschaftlich unterstützt.


Was versteht man unter „OP (Operations)-Management“? 

Das OP- Management ist ein zentrales Element modernen Krankenhausmanagements. Es sorgt für einen reibungslosen Ablauf in den zwölf OP-Sälen und stellt strukturell sicher, dass die zunehmend knappen personellen und materiellen Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt werden können - zu recht ein zentrales Anliegen von Trägerschaft und Klinikumsleitung.    

Dafür sorgen sowohl der hauptamtliche OP-Manager, der Pflegeleiter OP (Operationsdienst und Anästhesie) und der ärztliche Leiter OP-Management (Anästhesie).


Was macht ein erfolgreiches OP-Management aus?

Wichtige Eckpunkte für ein erfolgreiches OP-Management sind Faktoren wie

  • klare Organisationsstrukturen
  • aussagekräftiges OP-Reporting
  • Ergebnisse und Ziele der Nutzung des OP-Bereichs
  • regelmäßige OP-Konferenz (im Klinikum einmal im Quartal)

Sicher ist sicher

Hohe Sicherheit trotz wachsender Zahl an Eingriffen

Dass die Bedeutung von OP-Management in den vergangenen Jahren gewachsen ist, spiegeln die Zahlen wieder. 2008 wurden im Klinikum St. Elisabeth circa 10.000 Operationen durchgeführt, 2016  waren es erstmals über 13.000 Eingriffe im ganzen Jahr. Im Durchschnitt werden am Klinikum 50 Operationen am Tag durchgeführt, bis zu 60 Eingriffe täglich sind möglich.

Mehr Eingriffe bedeuten bei gleichbleibender Zahl an OP-Sälen eine enorme Verdichtung. Um hohe Patientensicherheit und optimales Arbeitsumfeld zu bieten, ist eine optimale Organisation entscheidend.

Qualitäts- und Risikomanagement sind aus dem modernen Klinikumsbetrieb nicht mehr weg zu denken. Wir arbeiten hierzu Hand in Hand mit dem Beauftragten für Patientensicherheit im Verbund der Barmherzigen Brüder, um die strengen Vorgaben des Gesetzgebers zu erfüllen, aber auch um unserem hohen Anspruch an uns selbst gerecht zu werden. Das Klinikum St. Elisabeth setzt hierzu beispielsweise, analog zur Prozedur vor dem Start eines Flugzeuges, Checklisten ein, die vor OP-Beginn verbindlich ab zu arbeiten sind.

Die Patienten werden spätestens vor Transport in den OP mit Patientenarmbändern markiert und bleiben so auch in Narkose eindeutig identifizierbar.

Weitere Informationen zu Ihrer Sicherheit


Wie sieht der OP-Bereichs des Klinikums aus?

Es gibt den zentralen OP-Bereich mit acht Sälen und besonderer technischer Ausstattung wie dem Da-Vinci-Operationssystem und dem 3D-Bildwandler sowie den dezentralen OP-Bereich 3, in dem viele ambulante Eingriffe stattfinden.


Unsere Leiter im OP-Bereich

In unserem Hause ist das OP-Management mit einem hauptamtlichen OP-Manager besetzt. Er nimmt zugleich die Aufgaben des OP-Koordinators wahr und wird in dieser Funktion von dem pflegerischen Leiter OP unterstützt. Fachlich ergänzt werden sie vom ärztlichen OP-Manager, dem Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin.

Portrait von Johann Gabler, OP-Manager Klinikum
Johann Gabler
OP-Manager
Portrait von Prof. Dr. Matthias Jacob, Chefarzt Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin
Prof. Dr. Matthias Jacob
Ärztlicher Leiter OP-ManagementChefarzt Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin
Portrait von Jürgen Longerich, Pflegeleitung OP
Jürgen Longerich
Pflegerischer Leiter OP, Anästhesie, Urologischer Funktionsdienst