Unser Haus

Historie

Kloster Elisabethinen
Kloster der Elisabethinen neben dem Klinikum

Historie in Kürze - ein Überblick

  • 1748 Gründung des Krankenhauses für Frauen  durch zwei Ordensschwestern der Elisabethinen
  • 1844 Gründung eines Männerkrankenhauses  durch die Barmherzigen Brüder
  • 1975  Zusammenführung der beiden Krankenhäuser in eine GmbH  nach dem Rückzug der Barmherzigen Brüder
  • 1997  Einhäusigkeit des Klinikums nach Neubau
  • 2006  Übernahme von über 90% der Gesellschaftsanteile  durch die Barmherzigen Brüder
  • ab 2006 Integration des Klinikums in den Aufbau eines regionalen  Krankenhausverbundes mit Konzernstrukturen

Es war einmal im Jahr 1748...

Carolina-Josepha von Süss war der Name der ersten Patientin, die im Straubinger Kloster Azlburg der Elisabethinen gesund gepflegt wurde. Sie war die Tochter der ehemaligen Hausherrin im kleinen Schlauchen Azlburg, damals noch weitab von den Stadtgrenzen, in dem sich 1748 zwei Ordensschwestern der Elisabethinen niederließen, um Kranke zu behandeln. War die Gründung noch von heftigem Widerstand des Straubinger Magistrates und ansässiger Bader und Apotheker begleitet, so etablierte sich das Kloster dennoch zusehends. 

Bereits 1787 wurde der Neubau eines Klosters mit Krankensälen und einer Kirche begonnen. 

Das 19. Jahrhundert brachte für Kloster und Krankenhaus zunächst einen schweren Schlag: 1813 wurde die vollständige Auflösung verfügt, das Ordensvermögen später dem Straubinger Magistrat zur Verwaltung übereignet. 

1829 indes bewilligte König Ludwig I. die Wiederherrichtung. Beginnend mit einem Anbau im Jahre 1888 bis Ende der sechziger Jahre wurde das Frauenkrankenhaus Azlburg stetig erweitert und seine Einrichtung verbessert. 

Die größte Kapazität hatte das Ordenshaus mit rund 350 Betten erreicht. 

Die zweite, 100 Jahre jüngere Wurzel des heutigen Klinikums bildet das Männerkrankenhaus der Barmherzigen Brüder, das der Orden auf Ersuchen der Elisabethinen 1844 beim früheren Franziskanerkloster in Betrieb nahm. 

Nach zahlreichen Erweiterungen und Modernisierungen entschlossen sich die Barmherzigen Brüder jedoch wegen Personalmangels zum 31.12.1974, die Krankenversorgung in Straubing aufzugeben. Nach der Gründung der Elisabeth Krankenhaus GmbH zum 01.01.1974 wurden beide Einrichtungen ab 01.01.1975 zusammengeführt und auf zukunftssichere Beine gestellt. 

Gesellschafter der 1974 gegründeten GmbH waren der Orden der Elisabethinen, die Stadt Straubing und der Caritasverband für die Diözese Regensburg. Seit damals wurden die Erweiterung, Sanierung und Strukturverbesserung des Krankenhauses vorangetrieben. Mit dem Umzug des Hauses II, des ehemaligen Männerkrankenhauses der Barmherzigen Brüder, an die St.- Elisabeth - Strasse im Frühjahr 1997 ist der Plan eines modernen und an einem Standort konzentrierten Krankenhauses verwirklicht. Konzipiert als regionales Schwerpunktkrankenhaus der Versorgungsstufe III, hat sich die Einrichtung zum Abschluss der mehr als 20jährigen Modernisierung in "Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH" umbenannt. 

Im Januar bzw. März 2006 haben das Kloster Azlburg der Elisabethinen und der Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V. ihre Anteile an der Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH auf die Barmherzige Brüder Bayerische Ordensprovinz KdöR übertragen.

Die Barmherzigen Brüder knüpfen in Straubing mit der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der Klinikum St. Elisabeth GmbH wie oben bereits dargestellt an eine langjährige Krankenhausgeschichte an. In Bayern führen die Barmherzigen Brüder noch Krankenhäuser in München und in Regensburg mit zusammen etwa 1300 Betten. In Straubing sind die Brüder außerdem seit 1884 präsent durch die Einrichtung für Menschen mit Behinderung, im Jahr 2000 übernahmen sie von den Dillinger Franziskanerinnen das Altenheim „Marienheim".  

Den neuen Gesellschaftern ist es ein Anliegen, dass das Klinikum St. Elisabeth als katholisches Ordenskrankenhaus auf den christlichen Fundamenten weitergeführt wird, die Barmherzige Brüder und Elisabethinen - mit Unterstützung von Caritas und Stadt Straubing - geschaffen haben.