Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie

Übergewicht (Adipositas)

Meist die Folgen von wenig Bewegung und falscher Ernährung

Von Fettleibigkeit spricht man ab einem Bodymass-Index von über 30. Um das Gewicht zu reduzieren, wird Patienten an erster Stelle Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie nahegelegt.

Patienten an erster Stelle Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie nahegelegt. Erst wenn all diese konservativen Wege nicht zum gewünschten Erfolg führen, ist an eine Operation zu denken. Ziel hierbei ist es, das Übergewicht und daraus entstehende Begleiterkrankungen dauerhaft in den Griff zu bekommen.

SYMPTOME

Übergewicht kann Beschwerden wie eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit zur Folge haben. Diese macht sich durch Kurzatmigkeit bemerkbar. Sodbrennen, vermehrtes Schwitzen und Gelenkverschleiß sind weitere unangenehme Begleiterscheinungen.

DIAGNOSE

Der Bodymass-Index gibt Auskunft über das Ausmaß der Fettleibigkeit.

BEHANDLUNG

Um Übergewicht zu kontrollieren, führen wir drei etablierte Operationsverfahren durch: Magenband, Schlauchmagen und Magenbypass. Alle drei Methoden werden in minimal-invasiver Technik angeboten.

Magenbypass

Bei diesem Verfahren werden Magenverkleinerung und Verkürzung der Verdauungsstrecke kombiniert. Es wird ein kleiner Vormagen (Pouch) gebildet, der nur 30 Milliliter aufnehmen kann. An den Vormagen wird eine Dünndarmschlinge angeheftet, in die erst nach 1,50 Metern Verdauungssäfte zugeführt werden. Erst dann können Nahrungsmittel aufgenommen werden. Der Magenbypass verspricht im Vergleich zu Magenband und Schlauchmagen die besten Erfolge bei der Gewichtsabnahme. Allerdings ist die Operation am größten und umfasst zahlreiche Nähte im Verdauungstrakt. Neben regelmäßigen Nachsorge-Terminen is t die lebenslange Einnahme von Spurenelementen und Vitaminpräparaten nötig.

Schlauchmagen

Beim Schlauchmagen wird ein Großteil des Magens entfernt. Da bei dem Eingriff auch Zellen beseitigt werden, die für die Produktion des Hungerhormons verantwortlich sind, nimmt der Appetit ab. Magenverkleinerung und weniger Hunger unterstützen den Patienten dabei, weniger zu essen und das Gewicht zu reduzieren. Auch diese Operation ist kurz und risikoarm.

Dr. Markus Walz, Leitender Oberarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie, Bereichsleiter für Upper-GI-Surgery und Adipositaschirurgie, Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie

Unser Spezialist für Adipositas

Dr. Markus Waltz
Leitender Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Bereichsleiter für Upper-GI-Surgery und Adipositaschirurgie


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