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„Zahlen, Reformen, Verantwortung“

(25.07.2025)

Seit April 2025 verantwortet Dominik Kornherr die Leitung des Controllings in unserem Haus. Im Interview spricht er über seinen bisherigen Werdegang, aktuelle Herausforderungen und gibt einen Rückblick auf die vergangenen Monate. 

Redaktion: Herr Kornherr, was hat Sie in Ihre jetzige Position geführt – und was motiviert Sie an Ihrer täglichen Arbeit?

Dominik Kornherr: Nach meinem BWL-Studium in Regensburg bin ich im Juli 2012 als Sachbearbeiter im Finanzcontrolling eingestiegen. In den vergangenen Jahren konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln und hatte das Glück, eng mit meinen Vorgängern zusammenzuarbeiten. Letztes Jahr durfte ich dann die Nachfolge vom damaligen stellvertretenden Leiter Tomas Beckerle antreten. Kurz darauf, nachdem Bernhard Ameres die Rolle des Verwaltungsdirektors übernommen hat, bin ich in die jetzige Leitungsposition nachgerückt. Was mich motiviert? Die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge zu analysieren und daraus fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Im Krankenhausumfeld, wo wirtschaftliche Stabilität und Patientenwohl eng miteinander verbunden sind, empfinde ich meine Arbeit als besonders sinnstiftend.

Redaktion: Wie lief der Einstieg in die neue Rolle – und was hat Sie besonders gefordert?

Dominik Kornherr: Die Einarbeitung war sehr intensiv, vor allem weil ich mich in viele neue Themengebiete einarbeiten musste, mit denen ich zuvor kaum in Berührung gekommen war. Durch die dünne Personaldecke und die zunehmende Vielzahl gesetzlicher Vorgaben, die teilweise auch sanktionsbehaftet und nicht verschiebbar sind, entstand eine enge Terminlage, die nur mit erheblicher Mehrarbeit zu bewältigen war. Es war eine herausfordernde Zeit – aber man wächst daran.

Redaktion: Welche (neuen) Projekte beschäftigen Sie aktuell besonders?

Dominik Kornherr: Momentan bleibt für neue Projekte wenig Zeit. Die Krankenhausreform bringt tiefgreifende gesetzliche Änderungen mit sich. Die Menge und Komplexität der gesetzlich geforderten Datenlieferungen nimmt stetig zu – das bindet viele Ressourcen. Die größte Herausforderung ist es daher, trotz reduzierter personeller Kapazitäten den laufenden Betrieb zu sichern und alle externen Anforderungen fristgerecht zu erfüllen.

Redaktion: Und wie sieht für Sie eine gute Zusammenarbeit im Haus aus?

Dominik Kornherr: So, wie ich sie aktuell erlebe: offen, kollegial und von gegenseitigem Respekt geprägt. Vertrauen, Wertschätzung und eine verlässliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe sind für mich die Basis für ein funktionierendes Team – und letztlich auch für gute Ergebnisse.

Dominik Kornherr bringt Erfahrung, Klarheit und Teamgeist in seine neue Rolle ein – Eigenschaften, die in Zeiten des Wandels besonders gefragt sind.

Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen bei Ihrer neuen Aufgabe weiterhin ein gutes „Zahlen-Händchen“!