Medien

„Verantwortung übernehmen und gemeinsam gestalten“

(08.08.2025)

Alexander Schemp ist seit Juli neuer stellvertretender pflegerischer Leiter im Zentral-OP. Im Interview gibt er Einblicke in seinen Werdegang, seine Motivation sowie neue künftige Aufgaben.

Redaktion: Herr Schemp, können Sie sich bitte kurz vorstellen und uns Ihren beruflichen Werdegang im Bereich der OP-Pflege schildern?
Alexander Schemp: Sehr gerne! Ich arbeite seit 2013 hier am Klinikum und habe ursprünglich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger durchlaufen, die ich 2016 abgeschlossen habe. Im Anschluss bin ich direkt in den OP-Bereich eingestiegen. Von 2018 bis 2020 absolvierte ich die Fachweiterbildung für den Operationsdienst. Seit Oktober 2019 bin ich als Bereichsleitung der Urologie und Koordinator der Da Vinci Robotik tätig. Parallel habe ich 2021–2022 die Weiterbildung zum Praxisanleiter abgeschlossen und studiere seit Oktober 2023 Pflegemanagement an der OTH Regensburg.

Redaktion: Was hat Sie motiviert, sich für die Position des stellvertretenden pflegerischen Leiters im OP zu bewerben und wo liegen die Unterschiede zu Ihrer vorherigen Tätigkeit?
Alexander Schemp: Meine Bewerbung als stellvertretende Leitung resultiert aus dem Wunsch, verstärkt Verantwortung auf strategischer Ebene zu übernehmen und die Weiterentwicklung des OP-Bereichs aktiv mitzugestalten. Besonders in der Optimierung bestehender Abläufe, der Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie dem Aufbau stabiler Teamstrukturen sehe ich großes Potenzial. All dies sind Bereiche, für die ich mich mit viel Engagement und Überzeugung einsetze. Der maßgebliche Unterschied zu meiner vorherigen Stelle liegt in der deutlich höheren Personalverantwortung und dem größeren Anteil an Management-Aufgaben. Ich bin nun gemeinsam mit Daniel Zollner für das komplette Personal der OP-Pflege, der Anästhesie sowie den Auszubildenden und weitere Mitarbeitende der Außenbereiche zuständig, insgesamt rund 120 Köpfe. Außerdem bin ich nun auch aktiv in der OP-Planung eingebunden. 

Redaktion: Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Alexander Schemp: Als stellvertretender Leiter bin ich täglich mit organisatorischen, personellen und fachlichen Aufgaben betraut. Ich koordiniere Abläufe, begleite operative Eingriffe, stehe im engen Austausch mit den ärztlichen Kollegen und unterstütze mein Team sowohl fachlich als auch menschlich. Darüber hinaus bringe ich mich aktiv in Projekte zur Prozessoptimierung und Qualitätssicherung ein.

Redaktion: Wo setzen Sie Prioritäten und was wünschen Sie sich in Hinsicht auf die Zusammenarbeit in einem interprofessionellen Umfeld?
Alexander Schemp: Meine Prioritäten liegen in einer transparenten Kommunikation, klar strukturierten Abläufen und der Förderung einer vertrauensvollen Teamkultur. In einem interprofessionellen Umfeld ist mir ein respektvoller, lösungsorientierter Umgang auf Augenhöhe wichtig. Ich wünsche mir ein Arbeitsklima, in dem jede Berufsgruppe ihren Beitrag wertgeschätzt sieht und gemeinsam an einem Ziel arbeitet.

Redaktion: Zum Schluss: Möchten Sie uns noch etwas zu Ihrer Freizeit verraten? 

Alexander Schemp: Ich bin 28 Jahre alt und wohne in Straubing. In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Jäger. Die Natur bietet mir einen perfekten Ausgleich und Regeneration. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und reise sehr gerne.

Wir danken Alexander Schemp für das Gespräch und wünschen ihm weiterhin so viel Engagement für Team, Qualität und Fortschritt im Zentral-OP!