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Straubinger Forum Notfallmedizin
Rund 50 ärztliche und nicht-ärztliche Notfallmediziner folgten am Mittwoch der erneuten Einladung der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin des Klinikums Straubing zum Straubinger Forum Notfallmedizin. Thema waren diesmal die immer häufiger werdenden Bedrohungslagen und aktiven Gefährdungen für Einsatzkräften durch gewalttätige Dritte.
Polizeirat Simon Meindl, stv. Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Straubing, gab zunächst einen Überblick über lebensbedrohliche Einsatzlagen der jüngeren Vergangenheit in Straubing und Umgebung. Insbesondere die unterschiedlichen polizeilichen und rettungsdienstlichen Taktiken vor dem Hintergrund des gemeinsamen Ziels, sich und Kollegen bestmöglich zu schützen und so viele Menschenleben wie möglich zu retten, wurden im Detail beleuchtet.
Meindl betonte die große Bedeutung einer klaren Führungsarchitektur und Kommunikation in einer Situation mit hoher bzw. unbekannter Dynamik. So ist es taktisch ein entscheidender Unterschied, ob von einem Täter weiterhin eine Gefahr ausgeht oder ob nach einer abgeschlossenen, unfassbaren Tat „nur“ eine große Zahl an Betroffenen zu versorgen ist. Eine rege Diskussion rundete die Veranstaltung ab.
