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Spannende Einblicke
Der Förderverein des Klinikums ermöglichte es seinen Mitgliedern, die Hubschrauberplattform auf dem Dach des Klinikums St. Elisabeth zu besichtigen. Der zuständige Oberarzt Dr. Christoph Kerscher führte die Interessierten auf das Dach und erklärte die Situation vor Ort. Leider flog Minuten vorher der Hubschrauber Christoph 15 zu einem Einsatz.
Das Fluggerät verbraucht pro Flugstunde etwa 200 Liter Kerosin, die durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 Stundenkilometer. Kleine Servicearbeiten und Wartungen werden vor Ort erledigt, bei größeren Inspektionen muss das Fluggerät zu den Stützpunkten München oder Bonn. Die Betankung geschieht direkt auf dem Dach.
Ein Hubschrauber kostet rund neun Millionen Euro. Auf dem Dach des Klinikums landet er auf einer fahrbaren Plattform, die den Hubschrauber nach Bedarf in die Garage zieht. Im Hubschrauber befindet sich bei einem Einsatz der Pilot, ein Rettungssanitäter und ein Notarzt. Es kann immer nur ein Verletzter transportiert werden.
Die Einsätze koordiniert die Leitstelle, jedoch entscheidet der mitfliegende Notarzt, wohin der Verletzte je nach Schwere der Verletzungen und Ausstattung und Versorgungsmöglichkeiten eines Krankenhauses geflogen wird.
In der Nacht wird nicht geflogen, Ausnahmen gibt es jedoch. Der Pilot fliegt auf Sicht. Dafür ist ein permanentes Training nötig. Der Hubschrauber Christoph 15, der in Straubing stationiert ist, hat eine Einsatzreichweite von zirka 300 Kilometern. Der ADAC unterhält die Maschine und stellt den Piloten, das Krankenhaus die Rettungscrew.
Großes Interesse bestand bei der Frage, wie die Rettung mit der Seilwinde vor sich geht. Geduldig beantwortete Dr. Kerscher ausführlich alle Fragen. Die Mitglieder konnten noch die Aussicht von der Plattform genießen, , bevor sich die Vorsitzende des Fördervereins Ursula Urban bei Herrn Dr. Kerscher mit einem kleinen Geschenk bedankte.

