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Pflege – weit mehr als ein Beruf

(07.08.2025)

Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe verabschiedet feierlich 29 Absolventen – 20 der Pflegeprofis starten im Klinikum St. Elisabeth ins Berufsleben

Mit vielen guten Wünschen, schöner Musik und den verdienten Abschlusszeugnissen verabschiedete die Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe am Freitagnachmittag im Klinikums-Foyer 15 Pflegefachkräfte und zum ersten Mal 14 Pflegefachhelfer. Zwölf Pflegefachkräfte und acht Pflegefachhelfer werden übernommen und starten im Klinikum St. Elisabeth ins Berufsleben. „Ich bin stolz darauf, dass die meisten der Absolventen ihre Karriere bei uns im Klinikum Straubing fortsetzen“, hieß Klinikums-Geschäftsführer Dr. Martin Baumann die künftigen Mitarbeiter willkommen.

Teamgeist, Verantwortung und Sinnstiftung

Bei den Lehrern der Pflegeschule bedankte sich Baumann, dass sie mit großem Fachwissen und Engagement zu einer erstklassigen Ausbildung der Absolventen beigetragen haben. Den Absolventen zollte der Klinikums-Geschäftsführer höchste Anerkennung: „Sie sind die Zukunft der Pflege, die Hoffnungsträger für eine bessere Gesundheitsversorgung und die Helden des Alltags, die oft im Verborgenen wirken.“ Die Examensfeier wolle man dazu nutzen, Lehrern, Praxisanleitern und der Personalabteilung Danke zu sagen, erklärten die kommissarischen Leiterinnen der Berufsfachschule Nicole Zeugner und Karin Brunner: „Denn Ausbildung ist Teamarbeit.“ Den Pflegefachkräften und Pflegefachhelfern gratulierten sie zum erfolgreichen Abschluss.

„Sie sind wertvoll durch ihren Dienst, Menschen Hilfe und Freude zu bringen“, drückte Pater Provinzial Rudolf Knopp von der Bayerischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder seinen Respekt aus. Er appellierte an die Absolventen, das Interesse am Lernen beizubehalten. Aufgrund ihrer Ausbildung dürften sich die Absolventen nun als Pflegeprofis bezeichnen, sagte Pflegedirektor Hubert Langmantl. Sie verfügten über umfassendes Fachwissen, Empathie und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten. In Anlehnung an die Ordenswerte der Barmherzigen Brüder könnten das Streben nach Qualität, der Respekt vor Menschen, der Mut zur Übernahme von Verantwortung und die Hospitalität den Absolventen auf ihrem weiteren Weg Orientierung bieten, sagte Langmantl und wünschte für die Zukunft Kraft und die Gewissheit, dass die Arbeit sehr sinnstiftend ist.

Motivation und Gemeinschaft für die Zukunft

„Behaltet die Offenheit gegenüber Veränderungen, euren Humor und die Motivation, Menschen in Ausnahmesituationen zu begleiten“, appellierte Praxisanleiterin Sandra Braumandl an die Absolventen. Krankenpflegehilfe sei kein einfacher Job, aber es sei einer der wichtigsten, sagte Praxisanleiterin Katrin Broschinsky. Die tolle Klassengemeinschaft lobte die Klassensprecherin der Krankenpflegehilfe Renate Bienek: „Auch wenn es manchmal anstrengend war, haben wir es immer geschafft, als Team zusammenzuhalten.“ Nun starteten sie voller Zuversicht in ihre neuen Aufgaben. Die zwei Klassensprecher des Kurses 22/25, Veronika Schmidt und Leonie Franz, beschrieben Pflege als einen verantwortungsvollen Beruf, der manchmal ganz schön viel Mut erfordere. „Sie tragen etwas in sich, was die Welt dringend braucht“, bescheinigte Julia Müller, Klassenleiterin 22/25. Dem konnte Nikola Gegenfurtner, Klassenleiterin der Krankenpflegehilfe, nur zustimmen. Als Höhepunkt erhielten die 29 Absolventen ihre Zeugnisse und kleine Geschenke. Zwei der Pflegefachhelfer starten im Herbst eine Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Der Feier war ein Gottesdienst vorausgegangen, den Susanne Hirmer, Pastoralreferentin in der Klinikseelsorge, gestaltete. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde die Feier von Roland Brunner, Fachkrankenpfleger der Intensivstation, am Klavier.

– urs –

Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe