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Make-Sense-Kampagne:
Der September „macht Sinn“: Die europaweite Make-Sense-Kampagne rückt die Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren in den Mittelpunkt. Auch das Klinikum Straubing möchte die Aufmerksamkeit für mögliche Warnzeichen stärken und lädt deshalb am Mittwoch, 16. September 2026, von 14:00 bis 15:00 Uhr zu einer offenen Fragestunde ins Patienteninformationszentrum (PIZ) ein. Prof. Dr. Antoniu-Oreste Gostian, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Leiter des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Klinikum Straubing, beantwortet Fragen zu Symptomen, Diagnostik, modernen Therapieansätzen und pflegerischer Versorgung. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Warnzeichen können leicht übersehen werden
Kopf-Hals-Tumoren können unter anderem in der Mundhöhle, im Rachen, am Kehlkopf oder in den Speicheldrüsen entstehen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 17.000 Menschen neu daran. Erste Beschwerden sind häufig unspezifisch und werden deshalb nicht immer ernst genommen. Länger anhaltende Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Knoten oder Schwellungen am Hals sowie nicht abheilende Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut können mögliche Warnzeichen sein. Eine frühzeitige Diagnose verbessert grundsätzlich die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen.
Fragen stellen und direkt mit dem Experten ins Gespräch kommen
Die Fragestunde bietet die Möglichkeit, sich direkt beim Experten zu informieren und persönliche Fragen rund um die Erkrankung und ihre Behandlung zu stellen. „Mit der Veranstaltung möchten wir einen unkomplizierten Zugang zu medizinischen Informationen schaffen und dazu ermutigen, ungewöhnliche oder länger anhaltende Beschwerden abklären zu lassen“, so Prof. Dr. Gostian. Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-straubing.de/veranstaltungen.
Hintergrund zur Make-Sense-Kampagne
Die Make-Sense-Kampagne der European Head and Neck Society (EHNS) ist eine europaweite Aufklärungsinitiative zu Kopf-Hals-Krebs. Sie sensibilisiert die Bevölkerung für mögliche Warnzeichen und möchte dadurch eine frühere Diagnose fördern. Gleichzeitig setzt sich die EHNS für den fachlichen Austausch und hohe Standards in Forschung, Prävention, Aus- und Weiterbildung sowie Patientenversorgung ein.
KLINIK FÜR HNO
KOPF-HALS-TUMORZENTRUM

