Medien

Kabarettist Thomas Vogelmayer im Klinikum

(31.03.2026)

Straubinger musizieren für Patienten

Die Bestuhlung reichte kaum aus; der Zuspruch für dieses Konzert in der Reihe „Straubinger musizieren für Patienten“ war enorm.  Denn Thomas Mayer, genannt Vogelmayer, ist kein Unbekannter. 

Der Geschäftsführer Daniel Albus ging bei der Begrüßung auf sein Engagement für das Haus ein und danke ihm dafür. Denn er ist mit unserem Klinikum vernetzt und bringt aktuell die bayerische Sprache denjenigen Pflegekräften und Medizinern aus 68 Nationen näher, die aus dem Ausland zu uns kommen, bereits die deutsche Sprache gelernt haben, aber trotzdem manchmal nichts verstehen. Schier verzweifelt wenden sie sich an den Experten der bayerischen Sprache, nämlich an den Vogelmayer.

Von Anfang an nahm er das Publikum mit. Dass Lachen gesund ist und den Heilungsprozess fördert, weiß jeder. Umso mehr braucht man Menschen, die einem vor Ort zum Lachen bringen und zum Innehalten verführen. Und das konnten die Patienten im Haus, aber auch das Publikum von außerhalb, an diesem Nachmittag erfahren. 

Zunächst erkundigte  sich Thomas Mayer, ob Preiß`n da wären. Das war nicht der Fall und so konnte er direkt mit seinem Programm beginnen. Zunächst prüfte er das Niveau und den Stand der Kenntnis der bairischen Sprache. 

So erklärte er kurz die Handhabung der Artikel „das“ und „der“. Tagsüber, so erklärte er, heißt es: Der Weizen und das Korn, und abends im Wirtshaus sagt man: Das Weizen und der Korn.

Sprachreime, feinsinnige Zweideutigkeiten zitierte er genauso wie zungenbrecherische Texte bei Liedern.

Er erklärte die T-Shirt Größen S-M-XL und SE. (SE steht für small elefant!) oder die Feinheiten von „eina“  und „eine“.

„Eina“ (Beispiel „geh eina“ = wenn man jemanden begrüßt und ihn in den Raum bittet, in dem man sich bereits befindet.)

„Eine“ (Beispiel „geh eine“ = wenn man zusammen vor einer Türe steht und man möchte als Aufforderer, dass der andere vorzugsweise zuerst hineingeht.)

Das sind extreme Feinheiten und wesentliche Unterschiede!

Vogelmayer ist dem Klinikum St. Elisabeth sehr verbunden und dankbar. Er sei hier geboren, war schon Patient und unterrichtet die bairischen Sprache. Sein Auftritt verging wie im Flug und ohne Zugabe durfte er die Bühne nicht verlassen. 

Die 1. Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Klinikum St. Elisabeth Straubing e.V., Ursula Urban, bedankte sich sehr bei ihm für den ehrenamtlichen Auftritt. 

Am Schluss gab Vogelmayer den Zuhörern Folgendes noch auf den Weg:

„Die Zeit, die wir auf der Erde verbringen, ist nicht das Streben nach Ruhm, Reichtum und Macht, sondern, dass man glücklich und zufrieden ist, dass man sich um einander kümmert." 
Er hofft mit seinem ehrenamtlichen Auftritt einen Beitrag dazu geleistet zu haben.

Hat er! Danke!

Text: Ursula Urban

Verein der Freunde und Förderer des Klinikums