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Interdisziplinäre Kompetenz trifft Hightech: Trauma-Fortbildung in Straubing

(20.08.2025)

Die fünfte Fachfortbildung der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie mit rund 75 Ärzten verschiedener Bereiche

Im Wirtshaus Zum Geiss fand am 14. August die fünfte Fachfortbildung der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am Barmherzige Brüder Klinikum St. Elisabeth Straubing statt. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Stefan Grote begrüßte rund 75 Ärzte aus verschiedenen Bereichen, um aktuelle Entwicklungen in der Versorgung von Schwerverletzten zu besprechen.

Prof. Dr. Matthias Jacob (Chefarzt Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Klinikum Straubing, am Bild 3.v.l.) stellte neue Konzepte für die präklinische Versorgung vor, Maßnahmen, die bereits am Unfallort vor dem Transport ins Krankenhaus erfolgen. Prof. Dr. Thomas Betz (Chefarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Klinikum Straubing, rechts im Bild) erläuterte REBOA – ein Verfahren, bei dem ein Ballonkatheter in die Hauptschlagader eingeführt wird, um lebensbedrohliche Blutungen vorübergehend zu stoppen.

 PD Dr. Mirjam Thielen (Leiterin Department für Handchirurgie/Plastische Chirurgie, Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Klinikum Straubing, 2.v.r.) ging auf das Weichteilmanagement ein, also die Behandlung von großen Gewebeverletzungen oder Amputationen. PD Dr. Johannes Fakler (Chefarzt Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinikum Passau, links) sprach über die Stabilisierung großer Knochen wie Oberschenkel- oder Oberarmknochen, und Prof. Dr. Stefan Huber-Wagner (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Alterstraumatologie, Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall, 2.v.l.) zeigte, wie Navigationssysteme und Robotertechnik im Operationssaal die Präzision erhöhen können.

Eine Industrieausstellung mit neuesten medizintechnischen Geräten sowie der kollegiale Austausch in den Pausen rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie