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Hyperbare Sauerstofftherapie in der Notfallmedizin: Einsatzmöglichkeiten der Druckkammer

(24.04.2026)

Rund 40 ärztliche und nicht-ärztliche Notfallmediziner aus der Region folgten kürzlich der erneuten Einladung zum Straubinger Forum Notfallmedizin. 

Thema waren diesmal Möglichkeiten und Grenzen der „hyperbaren Sauerstofftherapie“. 

Dr. Helmut Meyringer, Leiter des Zentrums für Tauch- und Hyperbarmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg, erklärte anhand von Beispielen, dass die sogenannte „Druckkammer“ – ein Raum mit erhöhtem Luftdruck, in dem Patienten Sauerstoff unter Druck einatmen – nicht nur bei Tauchunfällen eingesetzt wird. Sie kann auch bei Kohlenmonoxid-Vergiftungen, bestimmten Wundinfektionen wie Gasbrand (eine schwere bakterielle Infektion, bei der sich Gas im infizierten Gewebe bildet und das Gewebe schnell zerstört wird) oder bei Luftansammlungen im Kopf als Behandlungsmethode genutzt werden. 

Veranstalter Prof. Dr. Matthias Jacob, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin am Klinikum Straubing, freute sich über das große Interesse und die intensive Diskussion.

Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerzmedizin