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Die Kunst der Krankenpflege

(27.11.2025)

Tag der offenen Tür in der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe am Klinikum zeigt an Mitmach-Stationen, dass Spaß und Lernen zusammengehören.

Wie abwechslungsreich und schön der Pflegeberuf ist, demonstrierten Pflegepädagogen und Auszubildende am Tag der offenen Tür in der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe am Klinikum St. Elisabeth mit großem Engagement: Sie ließen die Besucher eine Herzdruckmassage machen, sich im Altersanzug wie eine Seniorin fühlen und ein Herzmodell unter die Lupe nehmen. Durch die Möglichkeit, alles selbst auszuprobieren, geriet der lehrreiche Tag über die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft zum spannenden Abenteuer, das wie die künftige Arbeit Kopf, Herz und Hand anspricht und Sinn stiftet. Der Tag machte Lust, bei einem Praktikum den Einblick zu vertiefen.

An sechs Stationen konnten die Besucher in die vielfältigen Tätigkeiten des Pflegeberufs hineinschnuppern und sich von der hervorragenden Ausstattung der Schule überzeugen. Überall war die Freude der Pflegepädagogen zu spüren, ihre Arbeit jungen Menschen vorzustellen. Im Skills-Lab zeigte Beatrice Landschulze den Interessierten die Simulationspuppe „Nursing Anne“, die beispielsweise husten und Herzrhythmusstörungen haben kann. An ihr können die Auszubildenden Arbeitsschritte so lange üben, bis sie sitzen. Fehler sind kein Drama.

 Vielseitige Ausbildung und gute Jobaussichten

Nebenbei gab es an den Mitmach-Stationen interessante Infos: Die generalistische Pflegeausbildung, die Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege umfasst, dauert drei Jahre. Aktuell besuchen 116 Auszubildende die Straubinger Berufsfachschule. Praktische Einsätze erfolgen im Klinikum St. Elisabeth mit seinen vielen Fachabteilungen, in Altenheimen, in der Kinderklinik St. Hedwig und in weiteren Einrichtungen. Die Zukunftsaussichten für die Auszubildenden sind glänzend. In der Regel werden die Pflegefachkräfte, die sich bewerben, nach dem Examen vom Klinikum St. Elisabeth übernommen, sagt Ulli Geib.

Herzanatomie und Grusel im Escape-Room

Dr. Bettina Schmeller aus der Anästhesie, Dozentin an der Berufsfachschule, zeigte den Jugendlichen die Anatomie des Herzens: Kammern, Klappen und Herzkranzgefäße, bevor sie praktische Erfahrungen sammelten. Ein weiterer Höhepunkt war der mit Skeletten und Theaterblut gruselig gestaltete Escape-Room „Pflege-Edition“, den man nur nach Lösen verschiedener Aufgaben wieder verlassen konnte.

SaubereHände und Sport für alle

Raphaela Wild führte mit Hilfe von fluoreszierendem Desinfektionsmittel vor, wie man seine Hände richtig desinfiziert. Dass der Berufsfachschule für Krankenpflege die Gesundheit ihrer Schüler wichtig ist, zeigte sich nicht nur bei einer entspannenden Herzmeditation, sondern auch beim sportlichen Abschluss des Programms: Stellvertretende Schulleiterin und Fitnesscoach Nicole Zeugner leitete die Besucher an, zu Musik zu hüpfen und Kniebeugen zu machen. Sie findet, dass Sport schon in der Ausbildung sehr wichtig ist und im Sinne von Prävention die Gesundheit und Fitness verbessert. Deswegen gibt es einmal im Monat für alle Azubis der Berufsfachschule eine Sportstunde.

Der erste Tag der offenen Tür im Rahmen der generalistischen Ausbildung kam bei den Besuchern sehr gut an. Das war dem praxisnah gestalteten Mitmach-Programm ebenso zu verdanken wie dem spürbar guten Schulklima. Organisiert wurde der abwechslungsreiche Tag von den Pflegepädagogen Julia Gajdzinski und Anette Lerach sowie der Assistentin der Schulleitung Saskia Hoschek. -urs- 

Weitere Informationen über die Berufsfachschule gibt es unter Telefon 09421/710-1980, unter www.gute-pflege-macht-schule.de oder über krankenpflegeschule@klinikum-straubing.de

Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe