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Der Rhythmus, bei dem man mit muss

(21.07.2025)

Schöne Erfolge des Klinikums St. Elisabeth beim 13. Drachenbootcup des Kanuclubs. „Reposition Impossible“ schafft es in K.O.-Runde, „Freches Früchteboot“ gibt Gas mit Spaß.

In dreifacher Hinsicht stach das Klinikum St. Elisabeth beim 13. friendWorks-Drachenbootcup des Kanuclubs Straubing auf der Donau heraus: Es nahm mit gleich zwei Mannschaften teil, die als „Freches Früchteboot“ startenden Lehrer und Schüler der Berufsfachschule für Pflege waren ein richtiger Hingucker und „Reposition Impossible“, das Team der Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie (OUC) mit Verstärkung aus der Neurochirurgie, schaffte es dank kräftigem Paddelschlag unter die acht Besten in die begehrte K.O.-Runde.

Bei strahlendem Sonnenschein waren am Samstag 15 Mannschaften am Start. „Wir haben uns ganz gut geschlagen“, sagt die Teamleiterin des „Frechen Früchteboots“, Pflegepädagogin Beatrice Landschulze nach den Trainingsläufen. Ihren Siegeswillen demonstrieren die „17 Vitaminbomben“ – Erdbeeren, Kirschen, Melonen und vieles mehr – lautstark mit ihrem Motivationsspruch: „Ob Apfel, Birnen, Erdbeeren, Spaß, wir ziehen durch und geben Gas.“ Den Rhythmus gibt Trommlerin Claudia Maschauer, als Traube verkleidet, vor. Obwohl das „Früchteboot“ sich im zweiten Vorlauf nochmal um sechs Sekunden auf 1:40 Minuten verbessert, reicht es am Ende doch nicht in die nächste Runde. Das Ziel der Schüler und Lehrer ist trotzdem erreicht: „Wir hatten ganz viel Spaß. Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis“, sagt Raphaela Wild, Lehrerin für Pflegeberufe, über die Premiere der Berufsfachschule beim Drachenbootcup. „Und wir hatten den besten Fanclub“, freute sich eine Kanutin über das Anfeuern der Anhänger mit Transparent.

In grüner OP-Kleidung meisterte das Team von „Reposition impossible“ rund um Leiter Chefarzt Privatdozent Dr. Stefan Grote die Trainingsläufe. „Es war fantastisch. Wir sind gut eingespielt und starten zuversichtlich in die Vorläufe“, beschreibt Boris Keller von der Sektion Neurochirurgie, die die OUC voller Energie verstärkte, die vielversprechenden Vorläufe. Die Idee für den Teamnamen hatte Privatdozentin Dr. Mirjam Thielen, Leiterin des Departments Handchirurgie. Die Reposition eines Bruchs bedeutet, die Knochen wieder in die richtige Position zu bringen. Die Anspielung auf den Film „Mission impossible“ ist gewollt. Während Trommlerin Stefanie Hackett anfangs noch Verbesserungsbedarf beim synchronen Paddelschlag der Chirurgen in Grün sah, klappte es zum Takt der kurzfristig eingesprungenen Antonia Krä vom FTSV schon ganz gut (zwei Sekunden schneller) und reichte für Platz 7.

In der Pause versuchte Teamchef Grote nochmal, alles aus seinen Mitstreitern herauszuholen: „Wenn wir gewinnen, gebe ich einen aus.“ Der augenzwinkernde Versuch, den „Gegnern“ in der K.O.-Runde, den Vitadrom Vikings, einen muskulösen Studenten abzukaufen, wäre beinahe geglückt. Die Chirurgen setzten aber dann doch auf ihre eigene Kraft und das schnellste Boot. Zur konstant guten Leistung in der alles entscheidenden K.O.-Runde trug auch Trommler Tom Grote, der elfjährige Sohn des Chefarztes, bei. Den Einzug ins Halbfinale verfehlte „Reposition impossible“ nur knapp. „Wir sind das beste Team aller Zeiten“, freuten sich die Chirurgen in Grün, die zum ersten Mal als Abteilung bei dem Spektakel mitgemacht hatten. „Wir waren stark, doch die anderen waren stärker“, nahmen sie es sportlich und verkauften es als Kalkül: Wer will schon unter den ersten vier landen und dann die vier Drachenboote aufräumen müssen? Spaß muss sein, am Schluss machten die Mediziner noch ein Brainstorming mit ausgeklügelten Strategien fürs Rennen im nächsten Jahr. -urs-

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