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Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe wird Fairtrade-Schule
Zur Auszeichnung zur Fairtrade-Schule gratulierten: Oberbürgermeister Markus Pannermayr (l.), Elisabeth Krojer von Fairtrade Deutschland e.V. (2.v.l), Maria Stauber der Fairtrade Steuerungsgruppe Stadt Straubing (3.v.l.) und Geschäftsführer Daniel Albus (r.) den stellvertretenden Schulleitungen Nicole Zeugner (4.v.l.) und Karin Brunner (2.v.r.), Lehrerin Raphaela Wild (3.v.r.) sowie Dr. Bettina Schmeller (4.v.r.).
Damit ist die Schule die 1.030. Fairtrade-Schule in Deutschland und die sechste in Straubing.
An der feierlichen Veranstaltung nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule, das Lehrerteam, die beiden stellvertretenden Schulleitungen Nicole Zeugner und Karin Brunner, der Oberbürgermeister Markus Pannermayr, der Geschäftsführer des Klinikums Daniel Albus, Elisabeth Krojer, offizielle Vertreterin von Fairtrade Deutschland e.V., sowie Maria Stauber, Sprecherin der Fairtrade‑Steuerungsgruppe der Fairtrade‑Stadt Straubing teil. Die Schüler begleiteten die Veranstaltung mit großem Interesse und viel Applaus.
Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement der Schule für Fairness, Nachhaltigkeit und globales Verantwortungsbewusstsein. Besonders hervorgehoben wurden die Lehrerinnen Raphaela Wild, die sich bereits seit 2014 für das Projekt einsetzt, und Dr. Bettina Schmeller, die als Mitglied des Nachhaltigkeitsteams des Klinikums das Engagement der Schule maßgeblich unterstützt hat. Nicole Zeugner brachte neue Ideen ein und belebte den Prozess erfolgreich.
Die stellvertretende Schulleiterin Nicole Zeugner unterstrich die besondere Freude über die Auszeichnung und die Anerkennung für das Engagement aller Beteiligten. Sie unterstrich, dass die Auszeichnung ein Ansporn ist, Fairtrade weiterhin im Schulalltag zu verankern und die Werte von globaler Gerechtigkeit, sozialer Verantwortung und nachhaltigem Handeln konsequent zu leben.
Daniel Albus hob hervor, dass Nachhaltigkeit und globale Verantwortung zentrale Werte sind, die im Schulalltag aktiv gelebt werden. Besonderer Dank ging an das Schulteam, das die Ordenswerte Qualität, Verantwortung, Respekt und Spiritualität in Verbindung mit Fairtrade-Werten vorbildlich umsetzt.
Markus Pannermayr wies darauf hin, dass Bildungseinrichtungen Orte seien, an denen die Zukunft gestaltet werde, und dass die Ausbildung in der Pflege besonders wichtig sei, da zwischenmenschliche Fähigkeiten nicht durch Technik ersetzt werden können. Er würdigte das Engagement der Schule für Solidarität, Verantwortung und globales Bewusstsein und lobte die Schüler für ihre kontinuierliche Mitwirkung.
Maria Stauber betonte, dass die Schüler nun als Multiplikatoren wirken und Fairtrade-Wissen in ihre Familien und Freundeskreise tragen. Sie betonte die Verantwortung jedes Einzelnen beim Konsum, da jeder Einkauf eine politische Entscheidung für eine gerechtere Welt sei.
Elisabeth Krojer von Fairtrade Deutschland e.V. gratulierte der Schule herzlich und hob die gesellschaftliche Wirkung von Fairtrade hervor: Faire Bezahlung, Förderung von Frauenrechten, Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur in den Ursprungsländern seien zentrale Bestandteile. Sie würdigte das Engagement der Schule, die bereits zahlreiche Projekte umgesetzt hat, und betonte die Bedeutung der Fairtrade-Labels für Transparenz und Kontrolle. Abschließend hob sie den „Schneeballeffekt“ hervor, den jede Schule und jede Einzelperson durch ihr Engagement auslösen kann.
Die Auszeichnung als Fairtrade-Schule ist ein sichtbares Zeichen für die nachhaltige Arbeit der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe und motiviert Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen, sich weiterhin für einen gerechten, fairen und nachhaltigen Handel einzusetzen.

