Medien
Begrüßung von Theo Speiseder als neuen Seelsorger
Seit dem 1. September 2025 ist unsere Seelsorge um ein (bei manchen bereits) bekanntes Gesicht reicher: Theo Speiseder unterstützt seither Pfarrer Berger und bringt dabei über 30 Jahre Erfahrung in der Seelsorge mit. Schon nach seiner ersten Woche bei uns zog er ein erfreuliches Fazit: „Sehr positiv“ sei die Resonanz, viele Patientinnen und Patienten suchten das Gespräch, und auch von den Stationen komme bereits Interesse. Kein Wunder also, dass er sich bereits gut angekommen und angenommen fühlt. Seine Schwerpunkte liegen aktuell in den Bereichen Urologie, Neurologie, Gynäkologie und Chirurgie II (Station 24). Gemeinsam mit Pfarrer Berger werden die Aufgabenfelder aufgeteilt.
Theo Speiseder:
„Ich freue mich sehr, im Klinikum St. Elisabeth für die Menschen da sein zu dürfen – für Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen und alle, die hier arbeiten. Mit offenem Ohr möchte ich Freude und Leid teilen und diese, wenn gewünscht, auch vor Gott bringen.“
Offiziell willkommen geheißen wurde Theo Speiseder am 9. September 2025 – mit einer feierlichen Andacht in unserer Krankenhauskapelle. Mit dabei waren seine Frau Karin und Sohn Jonas, der gerade sein PJ bei uns absolviert, Pfarrer Berger, Geschäftsführer Dr. Martin Baumann, der Referatsleiter für Krankenhausseelsorge im Bistum Christoph Seidl, Frater Thomas sowie viele Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen und MAV.
Pfarrer Berger eröffnete die Feier mit den Worten:
„Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest. Heute die offizielle Einführung von Theo Speiseder, über die ich mich sehr freue.“
Christoph Seidl blickte anschließend zurück auf seine eigenen Anfänge: Als Kaplan in Straubing, in der Gemeinde St. Elisabeth, habe er seine erste Krankensalbung im Klinikum gefeiert – und genau dort zur Krankenhausseelsorge gefunden. Besonders bildhaft wurde es, als er von einer Norwegenreise erzählte: Dort hingen überall Rettungsringe, beschriftet mit dem Wort TRYG, was „Geborgenheit, Sicherheit, getragen sein“ bedeutet. Ein Wort, das klingt wie „tree“ – Baum. Und ein Baum wiederum steht für Standfestigkeit, Treue und Trost. Genau das, so Seidl, solle Seelsorge im Krankenhaus sein: Halt geben, wenn Menschen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. „Bevor du von Gott sprichst, bist du einfach da.“ Passend dazu überreichte er Theo Speiseder ein kleines Bäumchen als Symbol.
Auch Frater Thomas teilte persönliche Gedanken: Einst hielt er die Krankenpflege für den schönsten Beruf der Welt – bis er die Seelsorge kennenlernte. Dort habe er entdeckt, dass selbst in schwierigen Anfängen immer auch viel Liebe steckt. Diese Liebe wünschte er Theo Speiseder: Liebe, die er empfangen und weitergeben könne. Und er fügte hinzu: „Das Klinikum Straubing ist ein ganz tolles Krankenhaus.“
Geschäftsführer Dr. Baumann wiederum erinnerte an eine Begegnung im Rahmen der katholischen Erwachsenenbildung, in der Theo Speiseder zuletzt tätig war. Besonders ein langes Gespräch über die Frage „Warum tun wir, was wir tun?“ habe ihn nachhaltig berührt. Für ihn sei klar: Mit seiner Erfahrung, seiner Offenheit und seinem Gespür für Menschen sei Theo Speiseder die richtige Person, um sowohl Patientinnen und Patienten als auch Mitarbeitenden zuzuhören und ihnen beizustehen. Sein Ausblick: „Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Wirken von Pfarrer Berger und Ihnen.“
Abgerundet wurde der feierliche Nachmittag ganz entspannt: Bei Kaffee und Kuchen im Casino bot sich Gelegenheit für persönliche Begegnungen und ein erstes Kennenlernen.

