Karriere
Zurück am Klinikum – und direkt in Verantwortung: Lucia Aulinger im Interview
Seit wann sind Sie Teil des Teams im Klinikum St. Elisabeth und wie verlief Ihr beruflicher Weg bis zur stellvertretenden Leitung der Apotheke?
Lucia Aulinger: Mein Weg im Klinikum St. Elisabeth begann bereits direkt nach dem Abitur, als ich ein Pflegepraktikum auf zwei Stationen absolviert habe und anschließend noch einige Monate als Praktikantin in der kardiologischen Funktion tätig war. Nach meinem Pharmaziestudium und einem Jahr in einer öffentlichen Apotheke bin ich im Dezember 2023 als Apothekerin ans Haus zurückgekehrt. Um mich weiter zu spezialisieren, habe ich Anfang des Jahres die Weiterbildung zur Fachapothekerin für klinische Pharmazie begonnen. Seit März darf ich nun die spannende neue Aufgabe als stellvertretende Apothekenleitung übernehmen.
Was hat Sie ursprünglich motiviert, im Bereich der Pharmazie tätig zu sein?
Lucia Aulinger: Ausschlaggebend war für mich die große naturwissenschaftliche Bandbreite des Fachs. Besonders fasziniert hat mich im Studium die Pharmakologie – also die Frage, wie Arzneimittel im Körper wirken und wie der Organismus mit ihnen umgeht. In der klinischen Pharmazie begegnet man diesen Fragestellungen täglich. Hier kann man direkt dazu beitragen, Therapien sicherer und effektiver zu gestalten. Deshalb war für mich früh klar, dass ich in einer Krankenhausapotheke arbeiten möchte.
Welche Aufgaben übernehmen Sie als stellvertretende Leitung der Krankenhausapotheke?
Lucia Aulinger: Neben meiner Tätigkeit im Tagesgeschäft als Apothekerin bleibe ich weiterhin in der Koordination der Zytostatika-Herstellung eingebunden. Als stellvertretende Leitung kommen vor allem strategische Aufgaben hinzu: die administrative Unterstützung der Apothekenleitung, die kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse sowie die Mitarbeit an hausübergreifenden Projekten – beispielsweise bei der Weiterentwicklung der digitalen Medikation in Orbis.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit den Stationen und anderen Berufsgruppen im Klinikum besonders wichtig?
Lucia Aulinger: Mir ist eine optimale medikamentöse Versorgung unserer Patientinnen und Patienten wichtig – vom Beginn des Klinikaufenthalts bis möglichst über die Entlassung hinaus. Das gelingt nur durch einen engen und vertrauensvollen Austausch mit Pflege und ärztlichem Dienst. Ich freue mich immer, wenn Kolleginnen und Kollegen aktiv auf uns zukommen – sei es für eine Medikationsanalyse oder zur Vermeidung von Wechselwirkungen bei komplexen Therapien.
Kurze Schnellfragerunde:
Kaffee oder Tee?
„Morgens Kaffee, abends Tee“.
Frühaufsteherin oder Nachteule?
„Frühaufsteherin“.
Buch oder Serie?
„Serie“.
Stadt oder Natur?
„Natur“
Lieblingsort zum Abschalten nach der Arbeit?
„Hauptsache draußen an der frischen Luft“
Ein Tipp für gute Laune im Arbeitsalltag?
„Öfter mal ohne besonderen Anlass Kuchen mitbringen – und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen genießen“
Wir danken Lucia Aulinger für die offenen Einblicke in ihren Werdegang und ihre neue Rolle. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, ihrem Engagement und ihrem Blick für Zusammenarbeit bringt sie wichtige Impulse in die Krankenhausapotheke ein. Für ihre Aufgabe als stellvertretende Leitung wünschen wir ihr weiterhin viel Erfolg, Freude und eine gute Hand bei allen kommenden Herausforderungen.

