Hals-Nasen-Ohrenheilkunde | Kopf-Hals- und Plastische Gesichtschirurgie

Plastische Operationen

Unsere Klinik deckt ein großes Spektrum an plastischen Operationen ab. Es reicht von Ohranlegung über Nasenkorrekturen nach medizinischer Indikation bis hin zu Gesichtsoperationen bei Hauttumoren und Operationen im Bereich der Schädelbasis.

Hauttumore

Bedingt durch die zunehmende Belastung der Haut durch UV-Licht steigt die Zahl der bösartigen Hauttumore.
Hier ist in erster Linie das sogenannte Basaliom zu nennen. Je nach Größe des Tumors entstehen nach Entfernung mehr oder weniger große Gesichtsweichteildefekte. Diese müssen wieder verschlossen werden. Dazu wählen unsere erfahrenen Spezialisten aus den unterschiedlichen Deckungsmöglichkeiten mittels Hautverschiebelappen oder auch Hauttransplantationen für jeden Patienten die optimale Variante aus.

Ohranlegung

Eine eigentlich harmlose Formveränderung der Ohrmuschel, nämlich deren Abstehen, führt bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen aufgrund der Reaktion ihrer Umgebung zu einer Betroffenheit. Die Korrektur von abstehenden Ohren ist ein Routineeingriff, der bei Kindern in Vollnarkose und bei Erwachsenen in örtlicher Betäubung - nach Klärung der Kostenübernahme - in der Regel ambulant  durchgeführt wird. Ziel der operativen Vorgehensweise ist es, einen Hautschnitt im Bereich der Ohrmuschelrückseite durchzuführen und durch spezielle Bearbeitung von Knorpelstücken die Ohrmuschelform dauerhaft zu ändern.

Formveränderung der äußeren Nase

Zur Planung einer Veränderung der äußeren Nasenform ist zunächst eine detaillierte Analyse des Nasengerüstes, bestehend aus Knochen und verschiedenen Knorpeln, zu erheben. In einem individuellen Gespräch, am besten vor dem Spiegel, werden die vom Patienten gewünschten Veränderungen diskutiert und auf ihre Machbarkeit hin geprüft.

Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt, wobei der Zugangsweg zu den formverändernden Schritten durch die Nasenlöcher erfolgt. Nur in Ausnahmefällen ist ein Schnitt im Bereich des Nasensteges erforderlich. Dies wird mit dem Patienten jedoch vor der Operation individuell besprochen. Nach dem Eingriff müssen bei gleichzeitiger Operation der Nasenscheidewand und der Nasenmuscheln Nasentamponaden eingelegt werden. Ansonsten erfolgt ein Pflasterverband mit einem Gips, der für 5 bis 10 Tage verbleibt. Häufig tritt ein Bluterguss im Bereich der Augen auf, so dass der Patient in der Regel für drei Wochen nicht an öffentlichen Terminen teilnehmen kann.
Inwieweit die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, ist vor dem Eingriff in einem persönlichen Gespräch des Versicherten mit der Kasse zu klären.

Schädelbasischirurgie

Patienten mit gut- und bösartigen Tumoren im Bereich der vorderen und seitlichen Schädelbasis werden von uns je nach Erfordernis auch in Zusammenarbeit mit unseren Neurochirurgen behandelt. Hierbei ist uns insbesondere die Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit des Gesichtsnervs (Nervus facialis) ein wichtiges Anliegen.