Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie

Magenkrebs

Nur eine Operation kann helfen

Betroffen von Magenkrebs sind vor allem Menschen über 60 Jahren. Bei den Krebsneuerkrankungen nimmt der Magenkrebs Platz 8 bei Männern und Platz 9 bei Frauen ein.

SYMPTOME

Magenkrebs verursacht erst in fortgeschrittenem Stadium Beschwerden. Dazu zählen Schluckstörungen, Erbrechen oder Blutungen. Dauern Magenbeschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte man stets einen Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren.

DIAGNOSE

Mit einer Magenspiegelung (Gastroskopie) beim Gastroenterologen kann ein Magenkrebs ausgeschlossen werden. Im Zuge der Untersuchung werden auf die Schleimhaut begrenzte Tumore gleich abgetragen. Die Gewebeprobe kann Auskunft über die Art des Tumors und dessen Ausbreitung geben.

BEHANDLUNG

Magenkrebs muss stets operiert werden. Nur so ist eine Heilung möglich. In der Tumorkonferenz erarbeiten verschiedene Experten einen individuell auf den Krebspatienten abgestimmten Therapieplan, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Je nach Art und Ausdehnung des Tumors wird ein Teil des Magens oder der komplette Magen entfernt (Gastrektomie). Eine Dünndarmschlinge, die mit der Speiseröhre verbunden wird, dient als Magenersatz.

Eine zusätzliche Chemotherapie kann im Einzelfall nötig sein. Ernährungsberatung klärt die Patienten über künftige Besonderheiten auf. Die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus bei einer Magenoperation beträgt zwischen 7 und 12 Tagen.