Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie

Infektion mit Fuchsbandwurm (Echinokokkose)

Ansteckung mit Parasiten

Unter Echinokokkose versteht man eine Parasiten-Infektion mit dem Hunde- und Fuchsbandwurm. Die Infektion ist auf der ganzen Welt verbreitet und passiert in der Regel über infizierten Kot von Hunden, Katzen, Füchsen oder anderen Fleischfressern.

Der Mensch steckt sich an, wenn er die Eier des Fuchsbandwurms beispielsweise über verunreinigte Waldfrüchte als Zwischenwirt aufnimmt. Die Larven gelangen in die Leber, wo sich Zysten bilden.

SYMPTOME

Patienten können unter einem Druckgefühl sowie unterschiedlich starken Schmerzen im Oberbauch leiden. Bei starkem Wachstum der Zysten in der Leber besteht das Risiko, dass die Zysten in den Gallengang oder in die Bauchhöhle eindringen. Jetzt ist das Leben in Gefahr durch einen allergischen Schock oder unkontrolliertes Wachstum in weitere Körperregionen.

DIAGNOSE

Neben modernen Verfahren der Schnittbildgebung können Ultraschall-Untersuchungen und Labor-Tests Hinweise auf eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm geben.

BEHANDLUNG

Die Behandlung der Infektion mit dem Fuchsbandwurm erfolgt zweigleisig. Einerseits werden die Zysten operativ entfernt. Andererseits werden spezielle Medikamente verabreicht. Diese Arzneimittel müssen dann über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.