Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie

Morbus Crohn

Eine chronisch entzündliche Erkrankung, die im gesamten Verdauungstrakt auftreten kann

Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Sie kann im gesamten Verdauungstrakt auftreten - also vom Mund über den Magen bis zum After. Sehr häufig ist der letzte Dünndarmabschnitt betroffen.

Patienten berichten oft von mehreren, nicht zusammenhängenden Entzündungsherden, die sich über den Verdauungstrakt verteilen. Die Ursache von Morbus Crohn ist nicht geklärt. Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Dies bedeutet, dass das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigenes Gewebe reagiert.

Symptome

Typische Beschwerden bei Morbus Crohn sind häufige Bauchschmerzen und teils blutige Durchfälle, Fieber, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen. Morbus Crohn verläuft bei der Mehrheit der Patienten in Schüben, dazwischen sind die Betroffenen auch über lange Zeiträume beschwerdefrei. Bei jedem zweiten Patienten werden die Schübe im Laufe der Jahre deutlich schwächer.

Diagnose

Morbus Crohn wird mit Medikamenten behandelt. Cortison-Präparate, Antibiotika und Immun-Supressiva können die Beschwerden lindern. Eine Operation ist nur bei Komplikationen wie entzündlichen Engstellen oder Ausbildung von Fisteln sinnvoll. Für bestmögliche Erfolge erstellt ein interdisziplinäres Team aus Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Ernährungsberatern und Psychologen für jeden Patienten individuell einen Behandlungsplan.

Behandlung

Morbus Crohn wird mit Medikamenten behandelt. Cortison-Präparate, Antibiotika und Immun-Supressiva können die Beschwerden lindern. Eine Operation ist nur bei Komplikationen wie entzündlichen Engstellen oder Ausbildung von Fisteln sinnvoll. Für bestmögliche Erfolge erstellt ein interdisziplinäres Team aus Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Ernährungsberatern und Psychologen für jeden Patienten individuell einen Behandlungsplan.