Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie

Ärzte in Weiterbildung

Facharztausbildung

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und Proktologie des Klinikums St. Elisabeth Straubing GmbH werden jährlich knapp 3.000 Patienten (Fallzahl DRG) behandelt. Aufgrund der hohen Fallzahl und der großen fachlichen Bandbreite der im Klinikum bzw. dem angegliederten medizinischen Versorgungszentrum stationär bzw. ambulant versorgten Patienten, findet sich ein breites Spektrum an chirurgischen Krankheitsbildern, die mit den technisch neuesten Behandlungsmethoden angegangen werden können.

So werden z. B. neben der klassischen offenen Hernienchirurgie auch alle endoskopischen Verfahren (TEP, TAPP, laparoskopisches IPOM) zum Bruchlückenverschluss angewendet. Minimalinvasive Techniken haben aber auch in der endokrinen Chirurgie (Schilddrüsenchirurgie, Nebenschilddrüsenchirurgie, MISO, MIVAP, laparoskopische Adrenalektomie) Einzug erhalten und werden dem Lernenden vermittelt.

Große Bedeutung hat in unserer Klinik zudem die Tumorchirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes mit der Behandlung der Speiseröhre, des Magens, des Duodenums, des Pankreas und der Leber. Auch bei diesen Erkrankungen kann für eine Vielzahl der Patienten ein minimalinvasives Verfahren angeboten werden.

Für die gutartigen Krankheitsbilder wie dem Gallensteinleiden, der gastroösophageale Refluxkrankheit und dem krankhafte Übergewicht stehen ebenfalls regelhaft laparoskopische Verfahren zur Verfügung.

Einen weiteren Operationsschwerpunkt bietet die kolorektale Chirurgie. Als Mitglied des Darmzentrums werden neben den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, C. ulcerosa) auch sämtliche kolorektale Tumore einschließlich der Weichgewebsgeschwülste des Dünndarms in enger Absprache mit dem hiesigen Tumor-Zentrum zumeist in Schlüssellochtechnik behandelt. 

Weiterbildungs-Curriculum Facharzt für Allgemeinchirurgie

Detailinformationen finden Sie in unserem Weiterbildungscurriculum zum Download. Ziel des Curriculums ist die effiziente und strukturierte Gestaltung der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie. Es dient dabei als Instrument, das sowohl den Interessen der Mitarbeiter während ihrer Weiterbildung als auch denen des Klinikums dient. So unterstützt die Ausarbeitung die weiterbildenden Führungskräfte bei der Organisation erforderlicher Ressourcen und Diensttätigkeiten. Andererseits sind die Erwartungen an den Mitarbeiter formuliert. Schließlich ist durch die Erstellung des Curriculums aber auch der Anspruch des Klinikums dokumentiert, ein verlässlicher Partner in der Weiterbildung und ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.