Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH  |  E-Mail: info@klinikum-straubing.de  |  Online: http://www.klinikum-straubing.de

Umbau der Notaufnahme des Klinikums St. Elisabeth Anfang November abgeschlossen

Umbau der Notaufnahme

„Weniger Wartezeiten, bessere Versorgung"

Umbau der Notaufnahme des Klinikums St. Elisabeth Anfang November abgeschlossen


Die neue Notaufnahme des Klinikums St. Elisabeth ist fast fertig. Momentan werden die neuen Räume bezogen, ein kleiner Teil wird noch umgebaut. Wie geplant werden die Arbeiten bis Anfang November abgeschlossen sein, bestätigte der Geschäftsführer des Klinikums Dr. Christoph Scheu. Dann werden Patienten von den Verbesserungen voll profitieren.

Die Notaufnahme wird auch weiterhin an derselben Stelle zu finden sein wie bisher, allerdings künftig über zwei Eingänge verfügen. Einen für Patienten und Angehörige, die selbst gehen können, und einen für Kranke, die mit dem Rettungswagen kommen und liegend transportiert werden müssen. Bei Letzterem sind die Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen. „Der Bereich für die Versorgung der Schwerstkranken muss noch umgebaut werden", erklärte Dr. Christoph Scheu. Die Räume dort bleiben erhalten, werden aber noch umgestaltet. Die bereits fertig gestellten Bereiche werden momentan eingerichtet, einige Teile der Notaufnahme sind schon komplett bezogen. Künftig werden die Mittel zur medizinischen Versorgung in kurzen, logistisch einwandfreien Wegen für das Personal zu erreichen sein, schilderte Dr. Scheu. „Wir wollen so viel Material wie möglich am Patienten haben." Die Provisorien, die seit dem Start der Baumaßnahmen im vergangenen Jahr genutzt wurden, gehören ab Anfang November endgültig der Vergangenheit an. Die leitende Ärztin der Notaufnahme, Dr. Anita Malterer, und der pflegerische Leiter Hubert Langmantl freuen sich darauf: „Dann hat der Baulärm endlich ein Ende und es kehren normale Zustände ein." Nötig wurde der Umbau der Notaufnahme, weil jährlich bis zu 30000 Patienten die Notaufnahme des Klinikums durchlaufen. Für ein solches Patientenaufkommen sei man nicht ausgelegt gewesen, schilderte Dr. Christoph Scheu. Die Neuerungen, die insgesamt 2,1 Millionen Euro kosteten und mit 1,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket unterstützt wurden, werden deutliche Verbesserungen bringen, versicherte er. Verglaster Wartebereich Der Eingangsbereich mit verglastem Wartebereich biete in Zukunft dem Personal die Möglichkeit, schon bei der Ankunft erste Einschätzungen über den Zustand der Patienten zu treffen. Für die Behandlung stünden unter anderem Untersuchungsboxen für Einzelpersonen zur Verfügung. Diese sind mit Monitoren und EDV-Geräten ausgestattet und verfügen über den höchsten medizintechnischen Standard. „Außerdem schützen sie die Privatsphäre des Patienten", stellte Dr. Scheu fest. Die Notaufnahme wird künftig auch Anlaufstelle für alle Fachbereiche des Krankenhauses sein. Patienten müssen nicht mehr durch das Haus geschickt oder transportiert werden. Ein neues Konzept sieht vor, dass bei Bedarf die Fachärzte in die Notaufnahme gerufen werden. Dort steht ihnen die Ausstattung für eine spezifische Diagnostik zur Verfügung. Vermieden wird künftig auch, Patienten nachts auf Stationen zu verlegen. Dazu stehen in der Notaufnahme Zweibettzimmer zur Verfügung. „Die Verbesserungen werden sich deutlich in den Wartezeiten und in der Versorgung widerspiegeln", hofft Dr. Scheu.-fra-

drucken nach oben