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Techniker Krankenkasse übergibt Qualitätssiegel "Klinikus" an das Klinikum St. Elisabeth Straubing

Qualitaetssiegel Techniker Krankenkasse
Das Qualitätssiegel Klinikus überreichte TK-Pressereferent Stephan Mayer (r.) an Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu (2.v.r.). Mit im Bild (v.l.) Qualitätsmanagement-Beauftragter Frank Murphy, Verwaltungsdirektor Alfons Winklmaier, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Joachim Jehle, Raphaela Wild (Vertreterin der Mitarbeiter) und Pflegedirektorin Schwester Michaela.

Patienten hochzufrieden

Das Klinikum St. Elisabeth erhielt am Donnerstagmittag eine hohe Auszeichnung. Für überdurchschnittlich zufriedene Patienten bekam es von der Techniker Krankenkasse (TK) das Qualitätssiegel Klinikus. Stephan Mayer von der TK sprach vom Verdienst aller Mitarbeiter des Hauses. Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu freute sich über das außergewöhnlich gute Abschneiden im Bundesvergleich. Neun von zehn Patienten würden das Klinikum St. Elisabeth Verwandten und Freunden weiterempfehlen. „Das ist der Lohn für unsere ständigen Bemühungen für eine hohe Qualität."

Besondere Stärke weise das Straubinger Klinikum bei der guten Information der Patienten über bevorstehende Operationen und Narkosen auf, sagte TK-Pressereferent Mayer. Top seien auch die medizinische Leistung der Ärzte und die Betreuung durch die Pflegekräfte. Sowohl die Mediziner als auch das Pflegepersonal wüssten gut über den Krankheitsverlauf des Patienten Bescheid. Nur bei einem Punkt bestehe im Straubinger Klinikum - wie übrigens bundesweit - Handlungsbedarf: Die Vorbereitung auf die Entlassung müsse verbessert werden.

Straubing ist eines von drei Krankenhäusern in Niederbayern, welches die TK auszeichnet. Die Auswertung für das Klinikum St. Elisabeth stützt sich auf Antworten von rund 80 Versicherten. Die Fragebögen behandelten insgesamt 40 Fragen zu den fünf Bereichen allgemeine Zufriedenheit, Behandlungsergebnis, medizinisch-pflegerische Versorgung, Information und Kommunikation sowie Organisation und Unterbringung. Befragungszeitraum war vergangenes Jahr. Nur Häuser, die in allen fünf Bereichen über dem Bundesdurchschnitt lagen, erhielten den Klinikus.

Dr. Scheu wies auf die Ergebnisse hausinterner Patientenbefragungen der ersten Hälfte von 2011 hin (Rücklauf 1800 Fragebögen). Es bestünden erstaunliche Parallelen mit den Ergebnissen der TK. Ihm fehle allerdings der Bereich Hygiene im TK-Fragebogen. Zur Vorbereitung der Entlassung erklärte Dr. Scheu, dass die Kritik insbesondere von TK-Versicherten mit kurzen Liegezeiten geäußert worden sei. Der Geschäftsführer kündigte an, dass im Falle von kurzen Aufenthalten künftig schon beim Eintreffen die Entlassung geplant werden müsse.

Dr. Scheu wünschte, dass sich noch weitere Krankenkassen der TK-Initiative anschließen. Das Straubinger Klinikum stelle sich dem Qualitätswettbewerb gerne.

Hintergrund der Befragung - Pilotphase war 2005 - war laut Mayer das gewachsene Interesse von Patienten, nach Transparenz bei der Wahl der richtigen Klinik. Mindestens 60 ausgefüllte Fragebögen waren Voraussetzung für die Beteiligung eines Krankenhauses an der Zufriedenheitsstudie. Für Bayern liegen die Ergebnisse von 126 Kliniken vor.

Der Klinikführer, in dem auch Straubing vertreten ist, kann unter www.tk.de/klinikfuehrer abgerufen werden. Die Patientenbefragung wird das nächste Mal 2012 durchgeführt. Für das Klinikum Straubing gibt es erstmals Daten.-urs-

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