Tag der offenen Tür im Kreißsaal und der Wochenstation im Klinikum St. Elisabeth Straubing
Für Wohlfühl-Atmosphäre gesorgt
Neu gestaltete Wochenstation - Buntes Programm für werdende Eltern
Ein Kind zu bekommen ist eines der schönsten Ereignisse im Leben. „Deswegen ist es wichtig, dass sich die werdenden Mütter vorher über den Geburtsort informieren", erklärte Hebamme Conny Brandstetter. „Es ist wichtig, dass sie sich sicher fühlen können." Der Tag der offenen Tür in Kreißsaal und Wochenstation des Klinikums St. Elisabeth war am Samstagnachmittag für werdende Eltern eine einmalige Gelegenheit, Einblick zu bekommen.
Drei behaglich eingerichtete Kreißsäle stehen den werdenden Müttern zur Verfügung. Ein ganz eigenes Farbkonzept, das einem Regenbogen nachempfunden ist, sorgt für Wohlfühl-Atmosphäre. Individuell wird auf die Bedürfnisse der Frau eingegangen. „Die Atmosphäre bei uns ist sehr angenehm. Heute können die Besucher Einblick bekommen und vielleicht Hemmungen vor der Geburt verlieren", so Conny Brandstetter, die zusammen mit neun weiteren Hebammen werdenden Eltern zeigte, wie vielfältig die Möglichkeiten in der modernen Entbindungsstation sind.
„Jede Frau hat bei der Geburt ein Zimmer für sich. Aber es ist fast nie so, dass die Frauen die ganze Zeit in diesem Raum sind", erklärte Conny Brandstetter. „Zwischendurch gehen sie spazieren oder nehmen ein Entspannungsbad, damit die Wärme ihrem Körper hilft, zu relaxen." Auch das Entbindungsbett kann individuell auf die Bedürfnisse der Gebärenden angepasst werden. Bei der Geburt sind immer ein Arzt und eine Hebamme anwesend.
Station modern gestaltet
Ein Glanzlicht des Tags der offenen Tür war die neue, modern gestaltete Wochenstation. „Früher war das alles ein großer Raum. Jetzt haben wir die Fläche nützlich unterteilt", sagte Chefarzt Dr. Carsten Scholz. Neben dem Stützpunkt mit dem modernen Säuglingsüberwachungsraum wurden auch ein Frühstückszimmer und ein Stillraum eingerichtet. „Uns war es wichtig eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Wöchnerinnen wohl und sicher fühlen", betonte Dr. Scholz. Ebenso wies er auf die vielen technischen Neuerungen hin, die für eine optimale Versorgung für Mutter und Kind sorgen sollen. „Wir wollen Wohlfühlgeburtshilfe auf sehr hohem medizinischem Standard anbieten", so der Chefarzt.
Rückzugsmöglichkeiten
Wie wichtig Rückzugsmöglichkeiten für die jungen Mütter seien, betonte die Stationsleiterin der Wochenstation Anneliese Ebner: „Bei der Geburt und auch danach spielen oft die Hormone verrückt." Nicht selten komme es vor, dass bei der Mutter Tränen fließen. „Deswegen ist es wichtig, dass die Wöchnerinnen einen Rückzugsort haben, in dem sie zur Ruhe kommen können."
In der Wochenstation ist rund um die Uhr mindestens eine Kinderschwester da, eine weitere
steht in der Nacht auf Abruf bereit. „Ab 1. November bekommen wir eine zweite Nachtschwester. Das ist gut, denn wir wollen, dass Mutter und Kind wissen, dass rund um die Uhr jemand da ist, der sich um sie kümmert."
Bei verschiedenen Vorträgen konnten sich werdende Eltern über das vielfältige Kursangebot vor und nach der Geburt sowie über die Entbindung informieren. Zudem gab es viele schöne Preise bei einer Tombola zu gewinnen, deren Erlös einem gemeinnützigen Zweck gespendet wird.-pri- (SR-Tagblatt)
Bild: Besucher im Kreißsaal









