Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH  |  E-Mail: info@klinikum-straubing.de  |  Online: http://www.klinikum-straubing.de

Klinische Schwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Herz- Lungen- Gefäß- und Nierenerkrankungen sind neben der allgemeinen internistischen Patientenversorgung die Schwerpunkte der II. Medizinischen Klinik. Unsere gesamte Klinik, insbesondere die Bereiche Herzkatheterlabor, Schrittmachertherapie und Intensivstation, sind hochmodern ausgestattet und bieten Ihnen einen außerordentlich hohen medizinischen Qualitätsstandard.
Laborgläser

Sprungmarken

Kardiologie

Pneumologie

Angiologie

Schlaganfalleinheit

Interne Intensivmedizin

Stellenplan und Ausstattung

Ausbildung und Weiterbildung

Kardiologie (Herz-Kreislauferkrankungen)

 

Zur Beurteilung der Herzkranzgefäße, der Herzklappen und des Herzmuskels werden in unserer Abteilung sämtliche nichtinvasiven und invasiven Verfahren eingesetzt. Jährlich werden in unserem Herzkatheterlabor etwa 2000 Untersuchungen durchgeführt, davon ca. 800 Eingriffe zur Behandlung von Gefäßverengungen (PTCA und Stent). Ein hoch qualifizierter 24-Stunden -Herzkatheter-Bereitschaftsdienst zur Behandlung des akuten Herzinfarkts stellt die rasche Versorgung von Infarktpatienten aus der gesamten Region sicher.

Herzrhythmusstörungen werden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Neben der differenzierten medikamentösen Therapie kommen auch spezielle Verfahren wie die elektrophysiologische Untersuchung und die Radiofrequenzablation zum Einsatz. Alle gängigen Schrittmachersysteme, einschließlich automatisch implantierbare Defibrillatoren (AICD), werden nach der Implantation durch Spezialisten unserer Klinik nachbetreut. Zur Behandlung der schweren Herzinsuffizienz werden die modernsten Verfahren angeboten, wie z. B. die Implantation von biventrikulären Schrittmachern.

 

Leistungsspektrum

 

Nicht-invasive Maßnahmen zur Abklärung und Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen

  • Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Farbdoppler-Echokardiographie, Stressechokardiographie,transösophageale Echokardiographie

  • Thallium-Szintigraphie (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Röntgendiagnostik)

 

Invasive Diagnostik und Therapie der koronaren Herzkrankheit, von Herzklappenerkrankungen, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen

  • Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie

  • perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA)

  • Stentimplantation in nativen Gefäßen und Bypassgrafts

  • Therapie des akuten Herzinfarkts mit PTCA (24h-Bereitschaftsdienst)

  • intrakoronare Druckmessung

  • passagere Implantation der intraaortalen Gegenpulsation

  • Myokardbiopsie

  • Perikardpunktion

  • Perikarddrainage

  • elektrophysiologische Untersuchungen

  • Katheterablation

  • Schrittmacherimplantation (alle Systeme) einschließlich Nachsorge (Schrittmacherambulanz)

  • Defibrillatorimplantation, einschließlich Nachsorge

 


Pneumologie (Bronchial- und Lungenerkrankungen)

 

Im Bereich der Pneumologie besitzt die Bronchoskopie als diagnostisches Verfahren mit jährlich ca. 100 Eingriffen eine zentrale Bedeutung. Die Behandlung von entzündlichen Lungenerkrankungen, Bronchialtumoren, Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis in unserer Klinik erfolgt je nach Krankheitsbild in Kooperation mit weiteren Fachabteilungen unseres Hauses (z.B. I. Chirurgische Klinik) und anderen Spezialkliniken.

 

Leistungsspektrum

  • Diagnostik und Behandlung des Asthma bronchiale und der chronischen Bronchitis unter Einschluss intensivmedizinischer Behandlungsmaßnahmen

  • Diagnostik und Behandlung der Lungenentzündungen

  • Diagnostik und Behandlung von Bronchialtumoren

  • Schlaf-Apnoe-Diagnostik

  • Desensibilisierungsbehandlungen von allergischen Reaktionen

 


Angiologie (Erkrankungen des Gefäßsystems)

 

Die Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Arterien und Venen ist ein weiterer Schwerpunkt der II. Medizinischen Klinik. Die nichtinvasive Diagnostik und Therapie von Durchblutungsstörungen der Beine, der hirnversorgenden Gefäße und der venösen Thrombosen erfolgt in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Straubinger Gefäßzentrum.

 

Leistungsspektrum

  • nichtinvasive Diagnostik von Gefäßerkrankungen der Halsschlagadern und der Beingefäße

  • Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen in Kooperation mit dem Gefäßzentrum (interventionelle und operative Verfahren)

  • nichtinvasive Diagnostik von Erkrankungen der Venen

  • Therapie akuter Thrombosen der tiefen Beinvenen und von Lungenembolien einschließlich der intensivmedizinischen Behandlung

 


 

Interne Intensivmedizin

 

Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen aus allen Bereichen der Inneren Medizin werden auf unserer hervorragend ausgestatteten Intensivstation mit 8 Betten behandelt. Die Versorgung erfolgt gemeinsam mit der I. Medizinischen Klinik und in kollegialer Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin.

 

Leistungsspektrum

 

Behandlung von akuten und chronischen lebensbedrohlichen Organerkrankungen (Gehirn, Herz, Kreislauf, Lunge und Nieren), insbesondere von

  • akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems (Herzinfarkt, Herzinsuffizienz)

  • akuten Venenthrombosen und Lungenembolien (einschließlich Lyse)

  • akuten, lebensbedrohlichen Schlaganfällen (einschließlich Lyse)

  • Vergiftungen

 

Anwendung intensivmedizinischer Verfahren, wie z. B.

  • differenzierte Volumen- und Kreislauftherapie

  • passagere Schrittmacherstimulation

  • Überstimulation von Herzrhythmusstörungen

  • mechanische Kreislaufunterstützung (intraaortale Ballonpumpe)

  • differenzierte Beatmungstherapie

  • Bronchoskopie

  • Pleuradrainagen

  • sämtliche modernen Nierenersatzverfahren

 


Stellenplan und technische Ausstattung

 

Stellenplan

 

Es stehen zur Verfügung

  • Fachärztinnen und -ärzte für Innere Medizin
  • Kardiologen (Fachärzte für Herzerkrankungen)
  • Pneumologe (Facharzt für Lungen- und Bronchialerkrankungen)
  • Nephrologen (Fachärzte für Nierenerkrankungen)

 

Bettenzahl

 

Insgesamt 107 Betten, davon

  • 100 auf der Normalstation mit 10 Überwachungsmonitoren (Schlaganfalleinheit und Rhythmusüberwachung)
  • 7 Intensivbetten
  • 46 Dialyseplätze

 

Technische Ausstattung

  • Linksherzkathetermessplatz mit elektrophysiologischer Untersuchungseinheit und Ablationseinheit
  • intraaortale Gegenpulsationspumpe
  • Echokardiographie einschließlich transösophagealer Sonden und Stressechoeinheit
  • Dopplersonographie einschließlich farbcodierter Duplexsonographie
  • Langzeitelektrokardiographie
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Kontroll- und Programmiergeräte für alle gängigen Schrittmacher- und Defibrillatoraggregate
  • Videobronchoskopie
  • Schlafapnoe-Screening
  • Body-Plethysmographie und Spirometrie
  • Dialyseplätze

 


Ausbildung und Weiterbildung

 

Ausbildung von Medizinstudenten

 

Das Klinikum St. Elisabeth Straubing ist Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München. Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) werden in unserer Klinik auf ihre ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Neben der Vertiefung theoretischer Kenntnisse in verschiedenen regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen (z.B. EKG-Kurs, klinisch-kardiologische Konferenzen, Unterricht am Krankenbett), wird die Gelegenheit geboten, wichtige Bereiche der Inneren Medizin in der Praxis kennenzulernen und klinisch-praktische Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

 

Weiterbildung der Assistenzärzte

 

Am Klinikum St. Elisabeth Straubing besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Internisten. Der Chefarzt der II. Medizinischen Klinik ist gemeinsam mit dem Chefarzt der I. Medizinischen Klinik zur vollen Weiterbildung ermächtigt. Ein gemeinsamer Rotationsplan (Normalstationen, Intensivstation, Funktionsbereiche) gewährleistet, dass Assistenzärzte in allen Bereichen der Inneren Medizin eine fundierte und strukturierte Ausbildung erhalten. Die klinische Ausbildung wird begleitet durch regelmäßige interne Fortbildungen, auch in Kooperation mit anderen Kliniken des Hauses, und die Möglichkeit, an externen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Die II. Medizinische Klinik bietet das gesamte Spektrum der modernen nicht-invasiven und invasiven kardiologischen Verfahren. Neben der internistischen Weiterbildung besteht die Möglichkeit, die Zusatzbezeichnung Kardiologie zu erwerben (Weiterbildungsbefugnis Prof. Dr. Jehle).

Ausserdem verfügt die 2. Med. Klinik über die Möglichkeit, die Zusatzbezeichnung "Spezielle internistische Intensivmedizin" (Weiterbildungsbefugnis Oberarzt Dr. Thomas Peiffer) zu erwerben. 

drucken nach oben

Notfallnummern

Rettungsdienst: 112 Giftnotruf: 089-19240

Informationen für Fachkreise

Damit die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden kann, bieten wir Ihnen hier Informationen unserer Kliniken und Institute