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Qualitätspolitik im Klinikum St. Elisabeth Straubing

Die Barmherzige Brüder, bayerische Ordensprovinz KdöR, sind Träger von insgesamt 15 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Bayern, darunter vier Akutkrankenhäuser. Die Aktivität des Ordens im Gesundheits- und Sozialwesen liegt begründet im Auftrag des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder, des heiligen Johannes von Gott, und in der karitativen Sendung der Kirche. Mit seinen Einrichtungen weiß sich der Orden dem Geist und Anspruch des Evangeliums und den Grundsätzen der katholischen Kirche verpflichtet.

Zentraler Grundsatz ist die Anerkennung der Würde und der Rechte des Menschen, der in den Konstitutionen des Ordens  verankert ist (Nr. 23): „Der Mensch hat das Recht, geboren zu werden und menschenwürdig zu leben. Er hat den Anspruch auf Pflege in seiner Krankheit und auch das Recht, in Würde zu sterben." Auf diesem Grundsatz basiert unser Anspruch einer bestmöglichen Patientenversorgung. Das bedeutet die Integration von medizinischer Versorgung auf höchstem Niveau nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft mit menschlicher Zuwendung.

Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau erfordert eine entsprechende bauliche und apparative Ausstattung. Unsere Krankenhäuser sind nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren baulich und technisch auf dem neuesten Stand. Darüber hinaus investieren wir kontinuierlich, um unsere gerätetechnische Ausstattung auf modernstem Stand zu halten. Diese Strategie werden wir auch in Zukunft unvermindert weiterverfolgen.

Qualität erfordert kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir sind bestrebt, durch gezielte Maßnahmen unsere Mitarbeiter zu fördern und aktiv an der Definition und Umsetzung unserer Qualitätsziele zu beteiligen. Hierzu gehört auch das Fort- und Weiterbildungsprogramm, das wir in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungsreferat des Ordens anbieten. Insbesondere die Führungskräfte sollen befähigt werden, in ihren Verantwortungsbereichen kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu aktivieren, dem grundlegenden Bestreben folgend, ständig besser zu werden.

Dieses Bestreben nach einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung erfordert einen Prozess, der die Qualität der medizinischen Versorgung nicht nur als Ergebnisqualität, sondern auch die Struktur- und Prozessqualität umfasst. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt hier auf einer Optimierung der Prozessabläufe, deren Erfolg wir durch regelmäßige Patientenbefragungen überprüfen.  Der Klinikverbund ist im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Katholischen Krankenhäuser „Qualitätsindikatoren aus Routinedaten" aktiv. In dieser Arbeitsgemeinschaft werden Routinedaten der Abrechnung (§21-Datensatz) und der gesetzlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen (Datensätze BQS) herangezogen, um verschiedene Qualitätsindikatoren (Helios-Indikatoren, Patient Safety Indicators (PSI) der AHRQ oder QSR-Indikatoren der AOK) zu berechnen. Die Indikatoren werden zum Vergleich der AG-Krankenhäuser und als Ansatzpunkt für die Überprüfung von Auffälligkeiten in den einzelnen Krankenhäusern herangezogen. Die Arbeitsgemeinschaft entwickelt auch Indikatoren weiter und evaluiert die Anwendbarkeit in Projektgruppen.

Die medizinische Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau verbunden mit menschlicher Zuwendung bleibt auch in Zukunft das Ziel, an dem wir uns messen lassen wollen. Dieses Ziel verbindet uns innerhalb unserer Dienstgemeinschaft und mit unseren externen Partnern in dem gemeinsamen Bestreben nach einer Qualität, die die Erwartungen  unserer Patienten, Mitarbeiter und Partner nicht nur erfüllt, sondern übersteigt.

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