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Pass für Gefäßpatienten

Pass fuer Gefaeßpatienten
Dr. Christoph Weber, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie am Klinikum, übergibt einem Patienten den neuen Gefäßpass.

Netzwerk beschäftigt sich mit Thema Halsschlagader

Der zweite Ultraschall-Duplex-Stammtisch erfuhr wieder großen Zuspruch. Im Mittelpunkt stand das Thema Halsschlagader. Dr. Christoph Weber vom Klinikum St. Elisabeth, Initiator des Gefäß-Netzwerks, stellte den druckfrischen Gefäß-Nachsorgepass vor. Er soll die Qualität der Versorgung von Gefäßpatienten in der Region verbessern. Das ist auch das Ziel des Gefäß-Stammtischs, der den Austausch von niedergelassenen Ärzten und Klinikum intensiviert.

Rund 30 Internisten, Chirurgen und Neurologen aus Straubing und Umgebung unterstützen den Aufbau des Nachsorgenetzes für Gefäßpatienten. „Es ist wichtig, dass Patienten nach einer Operation in regelmäßigen Abständen bei den sie betreuenden niedergelassenen Ärzten eine Ultraschall-Duplex-Untersuchung durchführen lassen. Nur so können neue Verschlüsse verhindert werden", erklärt Dr. Weber, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie, seine Idee für den Gefäß-Nachsorgepass. Duplex ist ein spezieller Ultraschall, mit dem die Fließgeschwindigkeit des Bluts gemessen wird, und so enge Stellen in den Gefäßen besser erkannt werden können.

Im Nachsorgepass werden Gefäßeingriffe ebenso eingetragen wie Kontrolltermine bei den jeweiligen niedergelassenen Ärzten und die Kontrolldaten. Werden Verengungen frühzeitig erkannt, sind sie laut Dr. Weber einfacher - beispielsweise durch Aufdehnen - zu versorgen. Bei einem Verschluss muss meist dagegen operiert werden.

Dr. Carsten Isenberg, Leiter der Sektion Neurologie, rückte Beschwerden wie Lähmungen und Verschluss infolge einer Verengung der Halsschlagader ins Blickfeld. Dr. Andreas Krichbaum, Angiologe im KfH-Gesundheitszentrum, gab Tipps, wie die Duplex-Untersuchung trotz einer Verkalkung der Hauptschlagader aussagekräftig wird. Alternative ist die Gefäßdarstellung mit Kernspin- oder Computer-Tomographie.-urs-

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