Notaufnahme
Üblicherweise erfolgt die Einweisung durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, oder über eine Fachärztin oder einen Facharzt. Oder per Notarztwagen / Hubschrauber über die Rettungsleitstelle (Tel. 19222).
Bei schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen können Sie die Notaufnahme natürlich auch jederzeit ohne Einweisung aufsuchen.
Die Notbehandlung ist von 0-24 Uhr durchgehend mit einer/m chirurgischen und einer/m internistischen Dienstärztin oder Dienstarzt besetzt, zusätzlich ist ständig eine entsprechende Fachärztin/Facharzt im Haus anwesend (Facharzt-Standard). Bei Bedarf können Ärztinnen/Ärzte der anderen Kliniken jederzeit hinzugezogen werden (Radiologie, Anästhesie, ...).
Bereits in der Notfallbehandlung werden je nach Bedarf Zusatzuntersuchungen durchgeführt, wie zum Beispiel:
- EKG
- Ultraschall
- Röntgen
- Labor
- CT
- MR
Nach Vorliegen dieser Untersuchungsergebnisse entscheiden die behandelnden Ärztinnen/Ärzte über die ambulante Behandlung oder stationäre Aufnahme auf Normal- oder Intensivstation. Für den Fall, dass eine Behandlung im Krankenhaus nicht nötig ist, werden Sie nach erfolgter Ersttherapie, mit einer Therapieempfehlung nach Hause entlassen. Die weitere Behandlung übernimmt dann Ihr/e Haus- oder Fachärztin/arzt.
Tagsüber von 8:00 -17:00 Uhr erfolgt über die Notaufnahme außerdem die Aufnahme von liegend und gehbehinderte Patientinnen/Patienten auf die Stationen.
Bitte beachten Sie:
Die Behandlung bei Schwangeren und Gebärenden erfolgt direkt im Kreißsaal. Eine vorherige Aufnahme ist nicht notwendig.
Für die Behandlung leichterer und nicht akut lebensbedrohlicher Erkrankungen ist primär der Kassenärztliche Notdienst zuständig, der ggf. auch eine Einweisung veranlasst. Ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt nicht erreichbar, können Sie die/den diensthabende/n Ärztin oder Arzt über die Rettungsleitstelle des Bayerischen Roten Kreuzes erfragen (Tel. 19222), diese/r kann auch Hausbesuche durchführen.
In der Notaufnahme erfolgt die Behandlung der Patientinnen/Patienten nicht in der Reihenfolge ihres Eintreffens, sondern nach medizinischer Dringlichkeit. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass bei leichteren Erkrankungen immer wieder Wartezeiten entstehen können, da schwere Unfälle oder Intensiv-Patientinnen/Patienten vordringlich behandelt werden müssen.
Wenn Patientinnen/Patienten mit einem Privatfahrzeug zur Notaufnahme gebracht werden, besteht die Möglichkeit, dort kurz anzuhalten und die Patientinnen/Patienten in den Wartebereich der Notaufnahme zu bringen. Danach muss das Fahrzeug wieder weggefahren werden, um die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge wieder freizuhalten.







