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Neuer Chefarzt für die Frauenklinik am Klinikum St. Elisabeth Straubing

Dr. Carsten Scholz tritt Nachfolge von Dr. Bernd-Rolf Ostarek am Klinikum an

Im Klinikum St. Elisabeth steht ein Chefarztwechsel an. Dr. Bernd-Rolf Ostarek geht nach über 30 verdienstvollen Jahren in den Ruhestand. Sein Nachfolger Dr. Carsten Scholz übernimmt zum 1. November die Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.  Der 46-Jährige war seit 2005 als leitender Oberarzt an der Neumarkter Frauenklinik tätig.

Dr. Scholz wurde 1964 im sächsischen Meißen geboren. Er studierte an der Berliner Charité`  und in Dresden Medizin. Nach einer Tätigkeit in der Allgemeinchirurgie an einem englischen Krankenhaus absolvierte er seine  Facharztausbildung unter anderem am Städtischen Klinikum in Dresden-Friedrichstadt.

Da sein besonderes Interesse der Onkologie  galt, wechselte Dr. Scholz im Jahr 2000 an die  Frauenklinik in Neumarkt in der Oberpfalz. Diese  zählte unter ihrem Leiter Prof. Dr. Herwig Egger zu den renommiertesten Adressen  auf dem Gebiet der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen in ganz Deutschland.

Hier durchlief er weitere Ausbildungen und erhielt die Teilgebietsbezeichnungen „operative Gynäkologie" sowie „gynäkologische Onkologie" (Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen der weiblichen Genitalorgane inklusive der Brust).

Ein wichtiges Feld  seiner Tätigkeit in Straubing sieht  Dr. Scholz in der Behandlung von Brustkrebs inklusive der eventuell notwendigen  Rekonstruktion durch körpereigenes Gewebe oder Implantate. Aufgrund seiner  Erfahrung auf diesem Gebiet wurde er von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie als so genannter „Senior Mammaoperateur"  bestätigt.

Als weiteren Schwerpunkt nennt der  neue Chefarzt die operative Behandlung fortgeschrittener Krebserkrankungen, vor allem von  Eierstock  und  Gebärmutter.  Dr. Scholz: „Dabei geht es nicht nur um die Behandlung des Krebsleidens an sich, sondern  auch um den Erhalt einer guten Lebensqualität für die Patientinnen."

Für Dr. Scholz ist die Behandlung von Vorfallerkrankungen und der weiblichen Harninkontinenz eine weitere wesentliche Säule seiner Arbeit.

In der Geburtshilfe will der neue Chefarzt in enger Zusammenarbeit mit den Hebammen die bewährten Strukturen des Hauses ausbauen und durch einige neue Akzente ergänzen.

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