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Nachsorge-Netz für Gefäßpatienten

Gefäßstammtisch Klinikum Straubing
Auf Initiative von Dr. Christoph Weber (3.v.r.), Leiter der Sektion Gefäßchirurgie, wollen Klinikum St. Elisabeth und niedergelassene Ärzte gemeinsam ein engmaschiges Nachsorge-Netz für Gefäßpatienten knüpfen. Auch Dr. Martin Huber (2.v.l.), Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands, unterstützt das Vorhaben.

Klinikum St. Elisabeth und niedergelassene Ärzte intensivieren Zusammenarbeit

Auf großes Interesse bei niedergelassenen Ärzten traf der erste Gefäß-Workshop im Gasthaus  zum Geiss. Initiiert von Dr. Christoph Weber vom Klinikum St. Elisabeth ist es Ziel der Gruppe, ein engmaschiges Nachsorge-Netz in Straubing und Umgebung für Gefäßpatienten aufzubauen und damit deren Versorgung zu optimieren. „Wir sind die ersten in Deutschland, die ein solches Duplexnetz etablieren wollen", erklärt Dr. Weber. Der zweite Stammtisch ist im Oktober geplant. Durch den regelmäßigen Austausch wird gewährleistet, dass alle Patienten in und um Straubing gemeinsam von Niedergelassenen und Klinikum einheitlich nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden und bedeutet eine weitere Qualitätssteigerung der Versorgung von Gefäßpatienten der Region.

So ist sichergestellt, dass nach einer Operation der Patient in regelmäßigen Abständen von dem ihn betreuenden niedergelassenen Arzt, der eine sog.  Duplexuntersuchungen durchführt, untersucht wird. Diese gute Abstimmung zwischen Niedergelassenen Ärzten und Klinikum entlastet den Patienten bei Terminabstimmungen und stellt sicher, dass auch nach erfolgter Operation die wichtigen Nachsorge und regelmäßige Überprüfung der Durchblutung erfolgt. Künftig werde auf der Basis des neuen Nachsorge-Netzes in Absprache mit dem Hausarzt des Patienten der Termin bei ihm vereinbart und notwendigen  Kontrollen am Laufen gehalten. Im gemeinsamen Gefäßpass werden Kontrolldaten und Termine eingetragen. „Die Qualität der Nachsorge wird dadurch verbessert", sagt Dr. Weber, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie am Klinikum.

Rund 30 Internisten, Neurologen und Chirurgen aus Straubing, Bogen und Umgebung sowie Dr. Martin Huber, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands, unterstützen das Vorhaben;  20 kamen zum ersten Stammtisch. Die Ärzte sprachen unter anderem über eine Vereinheitlichung der Ultraschalluntersuchungen und legten gemeinsam Standards fest. ,  Duplex ist ein spezieller Ultraschall, mit dem die Fließgeschwindigkeit des Bluts in den Gefäßen gemessen wird. Dr. Andreas Krichbaum, Angiologe im KfH-Gesundheitszentrum, hielt dazu ein Referat. Dr. Weber sprach über Probleme der Bypässe und Dr. Hannes Häuser, Chefarzt der Radiologie, über Probleme der Interventionen.

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