Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH  |  E-Mail: info@klinikum-straubing.de  |  Online: http://www.klinikum-straubing.de

Endosonographie im Klinikum Strauibng
Behandeln Patienten mit Erkrankungen der Verdauungsorgane am Klinikum St. Elisabeth mit dem innovativen Sonografie- und Endosonografie-System (von links): Oberarzt Dr. Gert Müller, Schwester Lyudmyla Gelfor, Chefarzt Prof. Dr. Norbert Weigert und Oberarzt Dr. Klaus-Dieter Rösner.

Doppelter Blick auf den Verdauungstrakt

Klinikum Straubing: Quantensprung in Diagnostik mit neuem Sono- und Endosonografie-System

Vor wenigen Wochen nahm die I. Medizinische Klinik am Klinikum St. Elisabeth ein neues Sonografie- und Endosonografie-System modernster digitaler Bauart in Betrieb. Professor Dr. Norbert Weigert, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik, stellt die Vorzüge der neuen Hochtechnologie-Geräte heraus: „Das innovative Sonografie- und Endosonografie-System ermöglicht eine schonende Untersuchung unserer Patienten mit Erkrankungen der Verdauungsorgane in höchster Präzision." Die bestechende Bildgebung nennt Weigert einen diagnostischen Quantensprung.

Bei der für den Patienten schmerzlosen Sonografie würden ungefährliche Schallwellenimpulse durch die Haut in den Körper geschickt, um innere Organe zu untersuchen, erklärt Weigert. Mit dem neu angeschafften Ultraschall-System verfüge die Abteilung über zwei sogenannte High-end-Ultraschallgeräte, das heißt Geräte der höchsten Qualitätsstufe, mit denen krankhafte Veränderungen im Körper bereits in der Größe von wenigen Millimetern zuverlässig erkannt werden können. Pro Jahr würden etwa 7000 Ultraschall-Untersuchungen in der I. Medizinischen Klinik durchgeführt.

Die Endosonografie oder der endoskopische Ultraschall sei eine relativ junge und hoch spezialisierte Untersuchungsmethode, bei der die Ultraschallwellen mittels spezieller Geräte (Endoskope) direkt in das Körperinnere abgegeben werden. Durch die Nähe des Ultraschallsenders zum Zielorgan könne eine wesentlich höhere Auflösung und Untersuchungsgenauigkeit erreicht werden. Die Endosonografie ermögliche durch die Kombination des neuen Hightech-Endoskops mit dem dafür geeigneten Sonografie-Gerät einen „doppelten Blick" - auf die Innenseite von Organen und gleichzeitig unter deren Oberfläche. „Insbesondere die Tiefenausdehnung von Tumoren kann mit dieser Methode am genauesten beurteilt werden", sagt Weigert.

Das Untersuchungsverfahren sei vor allem für die exakte Beurteilung von Wucherungen der Speiseröhre, des Magens, des Darms und der Bauchspeicheldrüse unverzichtbar. Der Patient erhalte vor der Untersuchung eine Schlafspritze. Die Endosonografie wird Prof. Dr. Weigert zufolge im Klinikum etwa 500-mal pro Jahr durchgeführt. In speziellen Fällen könnten durch schonende endoskopische Interventionen auch aufwendige Operationen ersetzt und Gewebeproben aus schwer zugänglichen Körperregionen, wie dem Brustkorb und dem Bauchraum, gewonnen werden.

An der I. Medizinischen Klinik habe man bereits jahrelange Erfahrung mit der Endosonografie, so Professor Weigert, der national und international als Ausbilder für dieses Verfahren aktiv war. Kein Wunder, dass Patienten aus ganz Bayern für diese Untersuchung in das Straubinger Klinikum kommen.

Die aktuelle Ausgabe im fünfstelligen Euro-Bereich reihe sich in die Anschaffung zahlreicher modernster Hochtechnologie-Endoskope für die Magen- und Darmspiegelung in den vergangenen zwei Jahren ein. Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu begründet die Investitionen: „Wir wollen unseren Patienten die bestmögliche Versorgung bieten."-urs-

drucken nach oben