Ist die Nase verstopft?
Dies besteht darin, dass sich bei den meisten Menschen die Nasenhälften in ihrer Arbeit, nämlich der Reinigung der Luft, der Anfeuchtung und Erwärmung, abwechseln, indem die Nasenmuscheln, ähnlich einem pneumatischen System, mit Blut gefüllt bzw. entleert werden. Dieser Rhythmus kann durch äußere Ursachen, insbesondere durch Allergien, außer Kraft gesetzt werden, ein weiterer Punkt ist aber, dass die Nasenmuscheln über die Jahrzehnte ihrer Tätigkeit ausleiern oder dass eine schiefe Nasenscheidewand strömungsphysikalisch den Luftdurchlass durch die Nase behindert. Eine weitere Ursache können chronische oder akute rezidivierende Nasennebenhöhlenentzündungen sein. Eine ausführliche Untersuchung und Analyse des vorhandenen Problems ist mit einem Allergietest, den flexiblen und starren Endoskopen sowie der am Klinikum verfügbaren radiologischen Diagnostik möglich. Häufig reicht zur Behebung der Symptome eine ambulante Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln mit dem Dioden-Laser in Oberflächenanästhesie. Eine Betäubungsspritze ist dazu nicht notwendig.
Eine Operation der Nasennebenhöhlen bedarf der stationären Durchführung, nach der Operation befinden sich Tamponaden in der Nase, die am ersten oder zweiten postoperativen Tage entfernt werden. Eine Nachsorge durch den weiterbehandelden niedergelassenen Arzt ist noch für ca. ein bis zwei Wochen erforderlich.






