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Gefäßpatienten im Klinikum St. Elisabeth Straubing rund um die Uhr versorgt

Die Gefäßchirurgie ist das Kind von Dr. Christoph Weber. 2004 begann Dr. Weber, die Abteilung am Klinikum St. Elisabeth aufzubauen. Sie entwickelte sich prächtig, was jetzt zur Gründung einer eigenen, von Dr. Weber geleiteten Sektion führte.
Dr. Weber
Dr. Christoph Weber leitet die neue Sektion Gefäßchirurgie am Klinikum St. Elisabeth Straubing

Damit verbunden ist eine personelle Verstärkung der Gefäßchirurgie durch Oberarzt Peter Bitterlich. Dr. Weber freut sich über die verbesserte Versorgung: „Gefäßpatienten können nun rund um die Uhr von einem Gefäßspezialisten behandelt werden.“

Geboren wurde Dr. Weber in Ludwigshafen am Rhein. Nach dem Abitur verschlug es den Pfälzer nach Regensburg zum Medizinstudium, das er 1984 in Würzburg erfolgreich abschloss. Es folgten zwei Jahre in der Pathologie an der Uniklinik Essen. Eine fundierte chirurgische und gefäßchirurgische Ausbildung erhielt Dr. Weber in den nächsten acht Jahren an den Unikliniken Hannover, Freiburg und Lübeck.

1998 trat er eine Stelle als Oberarzt für Gefäßchirurgie im Krankenhaus Landshut-Achdorf an. Seit 2004 arbeitet Dr. Weber im Klinikum St. Elisabeth in Straubing mit der Aufgabe, eine gefäßchirurgische Abteilung einzurichten.

In den vergangenen sechs Jahren gelang es dem heute 50-Jährigen, die Zahl der Patienten stetig zu steigern. Logische Konsequenz des erfolgreichen Aufbaus war nun die Bildung der eigenständigen Sektion Gefäßchirurgie. Eine personelle Aufstockung geht mit ihr einher. Seit 1. Mai unterstützt der neue Oberarzt Peter Bitterlich von den Barmherzigen Brüdern in Regensburg den Sektionsleiter. „Peter Bitterlich machte in Regensburg seine Gefäßausbildung", berichtet Dr. Weber.

Die Vorteile der Sektionsbildung für die Patienten liegen auf der Hand. „Wir sind jetzt zwei Gefäßchirurgen. Dadurch wird vor allem die Notfallversorgung deutlich verbessert. Es ist rund um die Uhr immer ein Gefäßchirurg vor Ort", sagt der Sektionsleiter.

Einer der Schwerpunkte der Abteilung sind Operationen an der Hauptschlagader. Große Bedeutung misst die Sektion der vorbeugenden Chirurgie bei der Verengung der Halsschlagader zur Vermeidung von Schlaganfällen bei. Ebenfalls wichtig sind die Bypass-Operationen an den Beinen vom Oberschenkel bis zum Fuß. Neben Operationen an den Schlagadern werden auch Krampfaderoperationen durchgeführt.

Die Sektionsbildung ist ein Schritt auf dem Weg zum Gefäßzentrum am Klinikum. Die Bündelung von Spezialisten macht es möglich, die Patienten ganzheitlich zu behandeln von der Diagnostik bis zur Therapie. Durch tägliche gemeinsame Besprechungen wird für jeden Patienten die beste Behandlung erstellt und im Klinikum durchgeführt. Dr. Weber ist mit Prof. Dr. Marianne Haag-Weber, Leiterin des KfH-Nierenzentrums und der Nephrologischen Abteilung am Straubinger Klinikum, verheiratet. Mit ihr hat er auch beruflich viel zu tun, da Nierenkranke viele Gefäßprobleme haben. Dr. Weber hat sich auf die Chirurgie von Dialysezugängen spezialisiert. Dialysepatienten kommen bis aus Frankfurt nach Straubing.

Als Ausgleich zur vielen Arbeit besucht Dr. Weber Theateraufführungen oder Konzerte. Außerdem verreist er gern, nächstes Ziel ist Brasilien. Im Urlaub pflegt der Doktor auch ein weiteres Hobby: das Fotografieren.-urs-

 

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