Feierstunde im Klinik St. Elisabeth Straubing für die Familien Wieder, Feldmeier und Mehr
Eine Arbeit, mit der Herz gezeigt wird
Wechsel bei den Ehrenamtlichen der Deutschen Herzstiftung Feierstunde im Klinikum St. Elisabeth für die Familien Wieder, Feldmeier und Mehr
Sie verteilen Informationsmaterial in Kliniken und Praxen, sind vor Ort bei Gesundheitstagen und Messen, organisieren Infoveranstaltungen, bilden Selbsthilfegruppen oder betreuen Herzsportgruppen: Die ehrenamtlichen Helfer der Deutschen Herzstiftung leisten eine Arbeit, mit der sie im wahrsten Sinne des Wortes Herz zeigen. Für den Straubinger Bereich sind künftig Elke und Volker Mehr aus Schwarzach zuständig. Bei einer Feierstunde im Klinikum wurden sie willkommen geheißen, ihre Vorgänger Heinz und Sigrid Feldmeier aus Rain sowie Bernhard und Anna Wieder aus Straubing wurden verabschiedet.
Die Deutsche Herzstiftung ist mit rund 67000 Mitgliedern Deutschlands größte Patientenorganisation und versteht sich als Brücke zwischen Arzt und Patient. Die Stiftung arbeitet eng mit Herzspezialisten zusammen - im Bereich Straubing sind das die Kardiologen Prof. Joachim Jehle, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik am Klinikum St. Elisabeth, Dr. Regine Langer-Huber, Dr. Dionys Daller und Dr. Christian Baier. Zu den Hauptaufgaben der Deutschen Herzstiftung gehört es, Patienten über Herzkrankheiten aufzuklären.
Ohne Ehrenamtliche wäre Auftrag nicht zu erfüllen
„Es ist eine große Hilfe, Sie zu haben", bedankte sich Prof. Jehle bei den Ehrenamtlichen. Er machte deutlich, dass die Herzspezialisten und die Herzstiftung ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Beauftragten ihren Auftrag nicht erfüllen könnten.
In Straubing hatte viele Jahre lang Bernhard Wieder das Amt - mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Anna - inne, er war vor über 25 Jahren der Gründer der Herzgruppen in Straubing. Aus gesundheitlichen Gründen übergab er das Amt an Heinz Feldmeier, der bereits seit 2001 zusammen mit seiner Frau Sigrid für den Regensburger Bereich zuständig war. Vor zwei Jahren übernahmen sie dann komplett das Gebiet Straubing, Bogen, Labertal und Deggendorf.
Da die Feldmeiers nun nach Hessen zu ihrer Tochter ziehen, wurden neue Ehrenamtliche gesucht - und gefunden: Das Ehepaar Elke und Volker Mehr übernimmt künftig die Aufgaben der Deutschen Herzstiftung für den Raum Straubing und Deggendorf. Nach ihren ersten Einsätzen sind sie guter Dinge: „Es ist viel Arbeit, die sich aber voll und ganz lohnt."
„Motto: Unser Medikament heißt Bewegung"
Dr. Regine Langer-Huber machte anschließend auf die Herzsport-Gruppen im Vitalsportverein aufmerksam. Diese Treffen, die sowohl in Straubing als auch in Bogen angeboten werden, werden von Patienten sehr gut angenommen. „Unser Medikament heißt Bewegung", lautet dabei das Motto. In Anwesenheit eines Arztes werden unter Anweisung einer ausgebildeten Herzsport-Übungsleiterin abwechslungsreiche Übungsstunden geboten.
In diesem Zusammenhang stellte die Kardiologin auch das Vortragsprogramm der Straubinger Intensiv-Herzgruppe vor. Bei der Gemeinschaftsaktion von Klinikum St. Elisabeth, Internistische Gemeinschaftspraxis Dr. Martin Huber/Dr. Regine Langer-Huber, Vitalsportverein, Reha-Zentrum und Deutsche Herzstiftung werden jeden Monat Arztvorträge für Patienten, Angehörige und Interessierte unter dem Titel „Hab' ein Auge auf Dein Herz" veranstaltet. Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 12. Juli, um 19 Uhr im Reha-Zentrum im Gäubodenpark statt: Dr. Christian Baier referiert zum Thema „Verengte Herzkranzgefäße - was kann man tun?"
Mit kleinen Präsenten bedankten sich die Ärzte bei den langjährigen Ehrenamtlichen und wünschten den neuen Beauftragten für ihre anspruchsvolle Aufgabe alles Gute.-sos-
Informationen zur Deutschen Herzstiftung gibt es im Internet unter www.herzstiftung.de. Der Vitalsportverein informiert unter www.vsv-straubing.de über das Programm der Herzsport-Gruppe.
bilder1.ss4:03_Lokal_bilder:07.07_lok_herz_4c 0 0 (SR-Tagblatt)








