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Examensfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege im Klinikum Straubing

Krankenpflegeschule

„Die Pflege genießt großes Ansehen"

Examensfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege

23 junge Menschen haben heuer den Abschluss der Berufsfachschule für Krankenpflege bestanden und wurden am späten Freitagnachmittag im Franziskushaus des Kloster Azlburg verabschiedet. Als Prüfungsbeste wurden Kristina Fischer, Honoria Hauler, Andrea Häusler und Julia Wachtveitl ausgezeichnet. Elf der Absolventen dürfen sich über eine Anstellung am Klinikum St. Elisabeth freuen.

Die Pflege genieße sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Klinikums großes Ansehen, stellte Alfons Winklmaier, Verwaltungsdirektor des St. Elisabeth Klinikums, fest. Neben den pflegerischen seien auch die sozialen Kompetenzen wichtig, und ihm werde immer wieder bestätigt, dass am Straubinger Klinikum sowohl die Pflege als auch die Zuwendung des Pflegepersonals einem hohen Anspruch gerecht werde. Das Krankenhaus sei gewachsen, sodass die Grundlage dafür gegeben sei, elf der Absolventen zu übernehmen. Die Arbeitswelt ändere sich stetig; niemand wisse, wie der technische Fortschritt unser Dasein weiter beeinflusse, sagte Dr. Gert Müller, Ärztlicher Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege. Von der schnelllebigen Zeit sei auch das Gesundheitssystem und damit die Krankenhauslandschaft betroffen. Der Leistungsdruck auf Pflegepersonal steige an, die Pflegekräfte müssten zudem flexibel und leistungsstark sein. Mit dem bestandenen Examen würden sich viele Möglichkeiten eröffnen - Dr. Gert Müller ermunterte die Absolventen, trotz der täglichen Routine auch über den Tellerrand zu schauen. Mit einem Zitat von einem Arzt an der Klinik zu Beginn der Ausbildung - „Ihr lernt drei Jahre lang fast soviel wie die Ärzte, müsst aber dann fragen, ob ihr einen Zwieback geben dürft" - eröffnete Schülersprecher Stefan Longerich seine Abschlussrede. Man blicke auf drei schöne Jahre zurück, resümierte er mit etwas Wehmut, ermunterte seine Kollegen aber, auch den Mut zu haben, etwas infrage zu stellen. Der Aufbruch ins Berufsleben stehe bevor, betonte Dr. Peter Stadtmüller, Leitender Medizinaldirektor von der Regierung von Niederbayern. Der Erfolg sei den Absolventen nicht in den Schoß gefallen, sondern hart erarbeitet worden. Viele hätten die Absolventen begleitend unterstützt und ihnen das notwendige Wissen des medizinischen Fachberufs vermittelt. Dr. Stadtmüller gab den Gesundheits- und Krankenschwestern beziehungsweise Gesundheits- und Krankenpflegern noch einige Ratschläge mit auf den Weg. Die Absolventen hätten nicht nur den richtigen Beruf gewählt, sondern erscheinen auch zum richtigen Zeitpunkt auf dem Arbeitsmarkt, ist sich Eduard Kriegl, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege, sicher. Er zollte nicht nur den Absolventen für ihre Leistung, sondern allen an der Ausbildung Beteiligten seinen Respekt. Die Ausbildung werde stets weiterentwickelt, so werde auch die Weiterbildung stets ein Thema bleiben. Die Herzensbildung hätten die Absolventen bereits aus ihrer Familie mitgebracht, so Eduard Kriegl abschließend.-eam-

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