Einweihung der Notaufnahme im Klinikum St. Elisabeth Straubing
Für den Gesundheitswettbewerb gerüstet
Neue Notaufnahme im Klinikum St. Elisabeth eingeweiht - OB: „Haus ist gut aufgestellt"
Für rund 2,1 Millionen Euro Baukosten wurde in den vergangenen zehn Monaten die Notaufnahme im Klinikum St. Elisabeth von Grund auf umgebaut. Am Montagnachmittag erteilte Krankenhausseelsorger Hubert Panhölzl den neuen Räumen den kirchlichen Segen. Klinikum-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu betonte, dass der Umbau zum Wohl der Patienten dringend nötig gewesen sei und die Fördergelder, die die Regierung von Niederbayern im Rahmen des Konjunkturpakets II zur Verfügung gestellt hat, bestens angelegt seien.
Die stationäre Behandlung von Patienten sei die Kernaufgabe des Klinikums, betonte Dr. Scheu. Der Neubau der Notaufnahme zeige aber deutlich, dass sich das Klinikum auch soweit wie nötig in der ambulanten Behandlung engagiere. Überlegungen eines externen Investors, in der unmittelbaren Umgebung unter anderem einen Lebensmittelmarkt zu errichten, begrüße das Klinikum.
Durch die neue Notaufnahme sei die Trennung von leicht- und schwerverletzten Patienten endlich möglich geworden, sagte Dr. Scheu. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern seien sechs Aufnahmezimmer mit insgesamt zwölf Plätzen und neun Behandlungszimmer entstanden. Neben den hellen Räumen unterstütze moderne Technik die behandelnden Ärzte dabei, auch im Notfall schnell alles Notwendige in der Nähe zu haben.
Angst nehmen und Privatsphäre schützen
Frater Provinzial Emerich Steigerwald wies darauf hin, dass die Pläne für die neue Notaufnahme in intensiven Gesprächen erarbeitet worden seien. Insgesamt seien 14 verschiedene Entwürfe erstellt worden. Die neuen Räume sollten dabei helfen, den Patienten die Angst zu nehmen und ihre Privatsphäre zu schützen. Gleichzeitig sei es aber auch Ziel gewesen, die Mitarbeiter in der Notaufnahme bei ihrer oft stressigen Arbeit zu unterstützen: „Ihr Einsatz wird von der Klinikleitung gesehen und hoch geschätzt."
Regierungspräsident Heinz Grunwald freute sich darüber, dass die Notaufnahme des Klinikums mit Hilfe der 1,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II auf den neuesten Stand gebracht werden konnte. Dass der Umbau bei laufendem Betrieb innerhalb von zehn Monaten und mit einer Unterschreitung der geschätzten Kosten um zehn Prozent über die Bühne gegangen ist, verdiene höchsten Respekt.
Klinikum bei Ärztenund Patienten beliebt
Er sei stolz darauf, dass das Klinikum als großer Arbeitgeber krisensichere Arbeitsplätze biete, die Standortpolitik vieler Firmen beeinflusse und deutschlandweit in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf genieße, sagte Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Die laufenden Patientenbefragungen würden unterstreichen, dass sich die Menschen hier gut aufgehoben fühlen und die Ärzte über die notwendige Technik verfügen. Besonders würdigte Pannermayr die Entscheidung der Regierung von Niederbayern, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II nicht flächendeckend zu vergeben, sondern damit gezielte Projekte zu fördern.
Das Klinikum St. Elisabeth habe in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung genommen, sagte MdL Reinhold Perlak. Dass die Barmherzigen Brüder hier soviel Geld investieren würden, sei bei der Übernahme von den Elisabethinen vor einigen Jahren nicht absehbar gewesen. Diese Fortschritte würden letztendlich den Patienten des Klinikums zu Gute kommen.
Hervorragende Mitarbeiter und moderne Technik
Die neue Notaufnahme sei ein wichtiger Schritt des Klinikums, um auch in Zukunft auf dem Gesundheitsmarkt bestehen zu können, sagte MdL Josef Zellmeier. Die Patienten würden immer flexibler, würden sich immer besser informieren und gezielt das Krankenhaus aussuchen, von dem sie glauben, dass sie dort am besten versorgt würden. Hervorragende Mitarbeiter im medizinischen Bereich, hochmoderne Technik und eine gute Gebäudesubstanz seien die Garanten dafür, dass das Klinikum auch in Zukunft erfolgreich für die Menschen in Straubing und Umgebung arbeiten werde.
In einem dreiminütigen Film, den man bei youtube im Internet ansehen kann, wurden die zahlreichen Ehrengäste virtuell durch die Notaufnahme geführt, für deren Bau Architekt Fritz Galuschka verantwortlich zeichnete. In einem kurzen Wortgottesdienst erbat Krankenhausseelsorger Hubert Panhölzl Gottes Segen für die Mitarbeiter in der Notaufnahme und die Patienten, die dort Hilfe und Trost in ihrer Krankheit suchen.









