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Außergewöhnlicher Behandlungserfolg im Klinikum St. Elisabeth Straubing

Frau Dr. Trum Klinikum Straubing
Die Ärztin Dr. Stephanie Trum wurde für ihre Diagnose ausgezeichnet.

Diagnose beendet Martyrium

Die Leidensgeschichte eines 44-Jährigen mit chronischen Bauchschmerzen wendete sich im Klinikum St. Elisabeth doch noch zum Guten. Nach jahrelanger Ärzterennerei hatte er wegen psychischer Erkrankung Antidepressiva verschrieben bekommen, die natürlich auch nichts halfen. Abgemagert kam der Mann ins Klinikum. Über eine spezielle Computertomographie mit Kontrastmittel in den Gefäßen wurde eine äußerst seltene Krankheit diagnostiziert.

„Der Darm war zwischen zwei Gefäßen eingeengt - eine anatomische Besonderheit," berichtet die 29-jährige Dr. Stephanie Trum von der Abteilung für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Minimalinvasive Chirurgie. Weltweit seien lediglich etwa 300 derartige Fälle bekannt. Bei einer minimalinvasiven Operation wurde der Darm befreit. Nach sechs Tagen im Krankenhaus kehrte der Mann beschwerdefrei ins Leben zurück. Mit der inhaltlich und rhetorisch hervorragenden Präsentation dieses äußerst seltenen Falles gewann die Straubinger Ärztin bei der Tagung der Bayerischen Chirurgen kürzlich in Würzburg den ersten Preis. Die Jury, die sich aus namhaften Vertretern der bayerischen Chirurgie zusammensetzte, lobte neben der ausgezeichneten Darstellung des Falles auch die optimale Diagnostik und Behandlung des Patienten. Mit insgesamt vier Beiträgen war das Straubinger Klinikum beim Kongress in Würzburg gut vertreten. Dr. Trums Kollegin Dr. Elisabeth Riepan beteiligte sich ebenfalls mit einem interessanten Fall. „Die Abteilung wird mittlerweile in ganz Bayern geschätzt. Ich bin stolz auf mein gesamtes Team, ohne das eine solche Leistung nicht möglich wäre", lobt Chefarzt Professor Robert Obermaier.-urs-

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