Ärztefortbildung zu Magen- und Darmerkrankungen im Klinikum St. Elisabeth Straubing
Magen- und Darmkrebs müssen nicht unbedingt operiert werden. Frühzeitig erkannt, können sie auch ohne operativen Eingriff und ohne Bauchschnitt entfernt werden - moderne Endoskopie macht es möglich. Neues zu Therapie und Diagnostik bei Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes steht im Mittelpunkt der zehnten Ärztefortbildung „Praktische Gastroenterologie im Klinikum Straubing" am
Mittwoch, den 9. November 2011 von 14:45 bis 19:00 Uhr.
Veranstalter ist die I. Medizinische Klinik mit Herrn Chefarzt Prof. Dr. med. Norbert Weigert.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Patienten einen bösartigen Tumor des Magens und des Darms auch ohne Operation wieder los werden. Wenn der Tumor nicht größer als drei Zentimeter und nicht zu tief in die Organwand hineingewachsen ist, dann stehen die Chancen laut Herrn Prof. Weigert gut, den Krebs von innen mit dem Endoskop abzutragen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Magen und Darm bleiben erhalten und ihre Funktionen auch.
Auch in der Diagnostik und Behandlung von Lebertumoren und der Leberzirrhose gibt es Fortschritte. Im Klinikum werden neben einer optimalen Bildgebung mit Computertomographie und Kernspintomographie auch moderne Ultraschalltechniken mit Kontrastmittelgabe eingesetzt. Dadurch können Lebertumore sicher erkannt und differenziert werden. Dies ist Voraussetzung für eine optimale Behandlung.
Zusätzlich werden neue Erkenntnisse in der Behandlung der Bauchwassersucht bei Leberzirrhose mitgeteilt. Weiterhin werden die Möglichkeiten der Ernährung von Patienten mit Schluckstörungen mit Hilfe verschiedener Ernährungssonden diskutiert.
Diese Themen sollen für niedergelassene Ärzte und Krankenhausärzte aus Straubing und der Umgebung in der Fortbildung besprochen werden. Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Ausstellung der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.








